Champions League

Dank zweier später Tore: BVB besiegt St. Petersburg mit 2:0

Jadon Sancho
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Es war eine zähe Angelegenheit gegen einen defensiv eingestellten und dabei gut organisierten Gegner, doch am Ende durfte sich Borussia Dortmund am Mittwochabend über den ersten Sieg in der neuen Saison der Champions League freuen. Eine Woche nach der 1:3-Auftaktpleite bei Lazio Rom besiegten die Schwarz-Gelben Zenit St. Petersburg mit 2:0 und verbesserten auch dank des 1:1-Unentschiedens im Parallelspiel zwischen dem FC Brügge und Lazio Rom ihre Ausgangsposition im Rennen um das Achtelfinale.

Im wieder leeren Signal Iduna Park dauerte es bis zur 77. Minute, ehe Jadon Sancho vom Elfmeterpunkt für die erlösende Führung sorgte. Zuvor hatte Vyacheslav Karavaev den eingewechselten Thorgan Hazard plump zu Boden und den russischen Meister damit zugleich auf die Verliererstraße gebracht. In der Folge beschränkte sich der BVB zwar vorwiegend darauf, die Führung zu verteidigen, legte aber dann in der Nachspielzeit doch noch einen zweiten Treffer nach. Eine Kopfballverlängerung von Jude Bellingham nutzte Erling Haaland zur endgültigen Entscheidung, die bei den BVB-Verantwortlichen für spürbare Erleichterung sorgte.

Lucien Favre zufrieden

“Es war Druck auf dem Kessel, weil wir aufgrund der Niederlage gegen Lazio gezwungen waren, dieses Spiel zu gewinnen”, machte denn auch Sportdirektor Michael Zorc im Nachgang auf der vereinseigenen Webseite kein Geheimnis aus der Bedeutung der Partie.

Trainer Lucien Favre, der bei einem neuerlichen Misserfolg sicherlich wieder in die Diskussion geraten wäre, zeigte sich insgesamt einverstanden mit der Vorstellung seiner Elf: “Zenit stand sehr tief, wir hätten mit dem Ball schneller sein müssen. Am Ende haben wir 2:0 gewonnen, unsere Leistung war ganz okay. Wir haben unseren Job gemacht”, so der Schweizer Fußball-Lehrer, der vor allem damit zufrieden war, dass seine Schützlinge die nötige Balance wahrten und gefährliche Konter der Gäste weitgehend unterbinden konnten.