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Marwin Hitz: Neue Herausforderung im Sommer?

Roman Bürki und Marwin Hitz
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Nach der kurzen Winterpause geht es für Borussia Dortmund am morgigen Sonntag (15.30 Uhr) in der 1. Bundesliga im Topspiel gegen den VfL Wolfsburg schon wieder weiter. Wie üblich wird Marwin Hitz auf der Bank sitzen, denn Roman Bürki (30) ist und bleibt die unumstrittene Nummer eins im Dortmunder Tor. Doch wie bleibt diese Hackordnung so?

Bei einigen BVB-Spielern läuft im Sommer 2021 der Vertrag aus. Einer davon ist Ersatzkeeper Marwin Hitz (33). Nachdem Stammtorwart Roman Bürki vor einem halben Jahr seinen Vertrag bis Sommer 2023 verlängert hat, stellt sich für den Schweizer Landsmann die Frage, wo er seine Zukunft sieht.

“Wir sind im Austausch”, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58). Es sei bereits “das eine oder andere Gespräch” geführt worden. Diesen Dialog möchte man bald weiterführen: “Wir setzen uns in den nächsten Wochen wieder zusammen”, so das Dortmunder Urgestein.

Im September wird Hitz 34: Nutzt er seine letzte Chance auf einen Stammplatz?

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Marwin Hitz ist eine Nummer 2, wie man sich ihn als Trainer nur wünschen kann. Der Schweizer gilt als loyal, bodenständig, zuverlässig und erfahren. Zudem spielt er meist gut, wenn er eingesetzt wird. In der laufenden Saison wurde der 33-Jährige immerhin bereits in sieben Pflichtspielen eingesetzt. 2018 kam Hitz vom FC Augsburg. Seither absolvierte er immerhin 19 Spielen für die Dortmunder. Für den VfL Wolfsburg, Augsburg und Dortmund stand er in 162 Bundesligaspielen zwischen den Pfosten.

Sollte Hitz wieder mehr spielen bzw. als Stammkeeper in eine Saison gehen wollen, müsste er wohl den Verein verlassen. Allerdings war bereits bei seinem Wechsel nach Dortmund klar, dass er sich hinter Roman Bürki vermutlich als Nummer 2 einreihen müsse. Im September wird Hitz immerhin bereits 34 Jahre alt. Es dürfte seine letzte Chance sein, auf Topniveau nochmals Stammtorwart zu werden.

Auch der neue Trainer des BVB, Edin Terzic (38), setzte Hitz im DFB-Pokal ein, als Eintracht Braunschweig mit 2:0 besiegt wurde. Auch unter Lucien Favre (63) kam im Pokal Hitz anstatt Bürki zum Einsatz.