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Brandt vor Duell mit Ex-Klub: Rückendeckung vom Coach

Julian Brandt
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Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den FSV Mainz 05 steht Borussia Dortmund heute gegen Bayer 04 Leverkusen (20.30 Uhr) gewaltig unter Druck. Gegen seinen Ex-Klub dürfte Julian Brandt (24) zum zweiten Mal in Serie in der Startelf stehen. Der Nationalspieler steht weiter in der Kritik, bekommt nun allerdings auch Rückendeckung.



15 Spiele, kein Tor, eine Vorlage. Das ist die triste Bilanz des Julian Brandt in der laufenden Bundesliga-Saison. Der deutsche Nationalspieler läuft seit Monaten seiner Bestform hinterher und legt allzu häufig eher rätselhafte und phlegmatische Auftritte hin. Zuletzt stand auch ein Wechsel zur Debatte.

Aufgrund der Personalnot im Mittelfeld dürfte der 24-Jährige heute Abend bei seinem Ex-Klub Bayer 04 Leverkusen zum zweiten Mal in Folge in der Dortmunder Anfangself stehen. Axel Witsel (32) fehlt wegen eines Achillessehnenrisses für den Rest der Saison und Emre Can (27) fehlt gelbgesperrt. Einen Ersatz scheint Dortmund nicht verpflichten zu wollen.

“Er hat gegen Mainz ein sehr ordentliches Spiel gemacht und hatte zwei gute Abschlüsse”, so BVB-Trainer Edin Terzic (38) über den zweifellos hochbegabten Brandt. In der Schlussphase wäre er “total aktiv, an jeder Aktion beteiligt und für den Gegner sehr schwer zu greifen” gewesen. Doch auch gegen Mainz war Brandt nur ein Schatten seiner besten Tage.

Terzic spricht Brandt Mut zu – doch wie lange noch?

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Zum ersten Mal seit November 2020 dürfte Julian Brandt nun zum zweiten Mal in Folge in der Startelf stehen. Seit er im Sommer 2019 aus Leverkusen zu den Schwarzgelben wechselte, schien er sich beständig rückzuentwickeln. Seine Statistiken wurden immer schlechter, seine Leistungen immer wechselhafter. Wird er sich aus dem Leistungsloch nicht befreien können, dürfte Brandts Zeit in Dortmund im kommenden Sommer enden. Sein Vertrag läuft noch bis 2024.

“Julian ist ein hochtalentierter Spieler, und wir sind sehr glücklich, ihn bei uns zu haben”, lobt Trainer Edin Terzic und versucht, seinem Schützling Mut zuzusprechen. Alle im Team würden daran arbeiten, dass Brandt “ganz schnell wieder das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten” bekomme. “Da sind wir in den letzten Wochen auf einem guten Weg”, so der Coach.

Vielleicht klappt es nun ausgerechnet beim Ex-Klub Leverkusen. Dort spielte Brandt von 2014 bis 2019 und wurde Nationalspieler. Für Bayer 04 lief er insgesamt in 215 Pflichtspielen auf, erzielte 42 Tore und bereitete 51 Treffer vor. Für die deutsche Nationalelf war er 35 Mal aktiv (drei Tore, drei Assists).