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Zoff mit Edin Terzic der Grund für Mo Dahouds Reservistenrolle?

Mahmoud Dahoud
Foto: imago images

Obwohl mit Axel Witsel ein zentraler Mittelfeldspieler mit einem Achillessehnenriss lange ausfällt und zuletzt mit Emre Can sowie Thomas Delaney zwei weitere Sechser nacheinander gelbgesperrt waren, kam Mahmoud Dahoud bei Borussia Dortmund seit dem 1:1 am 5. Dezember bei Eintracht Frankfurt nicht mehr zum Einsatz. Wie die “Ruhr Nachrichten” nun berichten, soll es für die Nichtberücksichtigung des 25-Jährigen nicht nur leistungstechnische Gründe geben.



Dem Blatt zufolge soll es bereits Anfang Januar auf dem Trainingsplatz zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen Dahoud unter Trainer Edin Terzic gekommen sein, der offenbar Einstellung und Einsatzwillen des Mittelfeldmannes monierte. Dahoud habe damals nicht nur einen lustlosen Eindruck hinterlassen, sondern soll sich überdies auch eine Respektlosigkeit gegenüber Terzic erlaubt haben, zu der es bisher keine Details gibt.

Loses Interesse aus Frankreich und Italien

Obwohl der Vorfall in der Zwischenzeit auch mit einer Entschuldigung Dahouds aus der Welt geräumt wurde, fand der Deutsch-Syrer seitdem keine Berücksichtigung mehr. Spekulationen darüber, dass Dahoud auch mit Blick auf seine nach dem Länderspieldebüt im Herbst zumindest kleinen EM-Chancen noch im Winter eine Veränderung anstrebt, waren in den vergangenen Wochen die Folge. Mit Olympique Marseille und der AS Monaco sollen zwei Klubs aus Frankreich Interesse signalisieren und laut den “Ruhr Nachrichten” denkt auch Sassuolo Calcio über den früheren Gladbacher nach.

Mehr als lose Anfragen soll es bisher aber nicht gegeben haben. Zudem ist offenbar von Vereinsseite nicht geplant, Dahoud bis zum Transferschluss am kommenden Montag abzugeben. Eine konkrete und lukrative Offerte könnte das freilich auch angesichts von Dahouds 2022 auslaufenden Vertrag aber möglicherweise noch ändern.