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Gerüchte um Marco Rose – Gladbacher Profi sieht Risiko

Marco Rose
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In Mönchengladbach herrscht weiterhin Unruhe wegen des möglichen Wechsels des Cheftrainers Marco Rose (44) zu Borussia Dortmund. Auch Gladbach-Profi Christoph Kramer (29) spricht nun offen über die Gerüchte. 

“Das Thema kannst du gar nicht ausblenden”, so Mönchengladbachs Christoph Kramer gegenüber “Sport1” im Interview. “Wir registrieren das schon, es ist aber nicht so, dass wir in der Kabine großartig darüber sprechen.” Seit Wochen wird über den möglichen Wechsel von Cheftrainer Marco Rose vom Niederrhein zu Borussia Dortmund spekuliert. Insider berichten längst von einer Einigung, wonach Rose eine Ausstiegsklausel für den Wechsel nutzen kann.

Dennoch sieht Kramer die Leistung der Gladbacher durch die Gerüchte nicht beeinträchtigt. Die Spekulationen würden das Team nicht beeinflussen, so der Weltmeister von 2014.

Aber Kramer mahnt auch in Richtung des Trainers: “Ein Wechsel ist immer auch mit einem Risiko verbunden. Und dieses Risiko muss man nicht mehr unbedingt in Kauf nehmen.” Damit spielt Kramer auch auf seinen Mittelfeldkollegen Florian Neuhaus (23) an, der ebenfalls mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird.

Kommt Neuhaus für 40 Millionen Euro?

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Florian Neuhaus hat in Mönchengladbach noch bis Sommer 2024 Vertrag, kann die “Fohlen” aber für eine Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro im Sommer verlassen. Neben dem BVB sollen auch der FC Bayern München und Manchester City interessiert sein.

Christoph Kramer hat im Interview auch über seinen eigenen Weg gesprochen. In sechs Tagen (19. Februar 2021) wird der ehemalige Nationalspieler 30 Jahre alt. Er zieht ein zufrieden stellendes Zwischenfazit: “Meine Karriere ist unglaublich gut verlaufen. Der kleine Chris im Teenager-Alter hätte sich ein Loch in den Bauch gefreut, wenn er gewusst hätte, was da noch alles kommt.”

Kramer absolvierte für Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen 201 Bundesligaspiele, erzielte zehn Tore und legte elf Treffer auf. Für die Nationalelf spielte Kramer zwölf Mal und wurde 2014 in Rio de Janeiro Weltmeister. Im Finale gegen Argentinien (1:0 nach Verlängerung) stand Kramer in der Startelf, musste aber nach einer halben Stunde ausgewechselt werden.