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Vertrag verlängert: Marwin Hitz bleibt bis 2023 beim BVB

Roman Bürki und Marwin Hitz
Foto: imago images

Viel wird rund um Borussia Dortmund in den vergangenen Wochen über die künftige Besetzung der Torwartposition spekuliert. Weil man im Verein mit den Leistungen von Roman Bürki nicht durchweg zufrieden ist, laufen offenbar Überlegungen, im Sommer eine neue, hochkarätige Nummer eins hinzuzuholen. Während sich der BVB zu diesen Spekulationen bislang nicht geäußert hat, wurde nun erst einmal der auslaufende Vertrag mit Marwin Hitz verlängert.

Hitz, der zuletzt als Vertreter des an der Schulter verletzten Roman Bürki im Tor stand und gerade bei der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg nicht die beste Figur abgegeben, ansonsten aber überwiegend solide gehalten hat, unterschrieb für zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2023.

“Meine Familie und ich fühlen uns in Dortmund sehr wohl. Sportlich haben wir auch in dieser Saison noch große Ziele, die wir gemeinsam erreichen wollen. Ich bedanke mich für das Vertrauen der Verantwortlichen und kann es kaum erwarten, möglichst bald wieder unsere Fans im Stadion zu sehen”, kommentierte Hitz seine Entscheidung zum Verbleib beim BVB auf der vereinseigenen Webseite. Dass der 33 Jahre alte Schweizer bleiben würde, war dabei keineswegs sicher. Zum einen soll sich Hitz im fortgeschrittenen Fußballeralter mit dem Gedanken an eine Veränderung getragen haben, um andernorts noch einmal zur unumstrittenen Stammkeeper zu werden. Zum anderen galt ein Abschied von Hitz auch als einfache Option, den Kader angesichts eines bis 2023 laufenden Vertrages von Bürki im Falle der Verpflichtung eines neuen Schlussmannes nicht unnötig zu vergrößern.

Zorc von Hitz überzeugt

Ungeachtet aller Gedankenspiele vor allem seitens der Medien betonte Sportdirektor Michael Zorc, die Entscheidung zur weiteren Zusammenarbeit mit Hitz mit voller Überzeugung getroffen zu haben: “Marwin genießt bei uns sowohl sportlich als auch menschlich eine sehr hohe Wertschätzung. Die Vertragsverlängerung ist deshalb folgerichtig.”

Ob Hitz weiter als Nummer zwei eingeplant ist, vielleicht sogar Chancen hat, Bürki abzulösen und/oder nun letzterer womöglich zum Verkaufskandidaten wird, sollte tatsächlich ein neuer Torwart kommen, bleibt abzuwarten.