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„Ich finde den Mix cool“ – BVB-Boss lobt Frauen-Team

Carsten Cramer
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In der nächsten Spielzeit geht Borussia Dortmund erstmals mit einem Frauen-Team an den Start und hat nun wichtige Personalentscheidungen getroffen und bekannt gegeben. Lob gibt es bereits von höchster Stelle. 



Der ehemalige BVB-Profi Christian Timm (42) und Weltmeisterin Annike Krahn (35) sollen ab der nächsten Spielzeit das neue Frauen-Team der Borussia sportlich beraten. Das hat der Klub nun mitgeteilt.

Timm hat in seiner Berater-Tätigkeit auch mit weiblichen Fußballprofis zu tun. Krahn ist aktuell auch Teammanagerin der U-17-Juniorinnnen beim DFB.

Trainer wird in der Spielzeit 2021/22 Thomas Sulewski (30), der den Dortmunder Vorortklub SV Berghofen vor einem Jahr in die 2. Frauen-Bundesliga geführt hatte und über eine beste Reputation verfügt. Beim BVB ist er nun „mit Feuer und Flamme“ dabei, wie es in der Mitteilung heißt.

BVB-Frauen: Start in der Kreisliga

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Allerdings müssen die BVB-Frauen von ganz unten beginnen. In der nächsten Saison gehen die Dortmunder Spielerinnen in der Kreisliga an den Start und haben das klare Ziel, sich mithilfe von Timm und Krahn sukzessive nach oben zu arbeiten.

Christian Timm entstammt der Dortmunder Jugend und kam bis zu seinem Wechsel 1999 zum 1. FC Köln 20 Mal für die 1. Mannschaft zum Einsatz. Annike Krahn ist 137-fache deutsche Nationalspielerin, wurde Europa- und Weltmeisterin und gewann Olympia-Gold.

„Es macht Spaß und ist ein echter Luxus, dass man das Thema Frauenfußball bei Borussia Dortmund von der Pike auf planen und konzipieren kann“, so Abteilungsleiterin Svenja Schlenker (37), die damit beauftragt wurde, ein Frauen-Team auf die Beine zu stellen. „Sie hat das bisher top umgesetzt, nicht nur was den Zeitplan betrifft, sondern auch die Auswahl der Leute“, lobt Geschäftsführer Carsten Cramer (52). „Ich finde den Mix cool.“

Vorgelegt hat zur aktuellen Spielzeit der Revierrivale FC Schalke 04, der mit zwei Mannschaften (Team Blau und Team Weiß) in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Der BVB möchte die Schalker freilich baldmöglichst einholen.