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Nur 2:2 in Köln – BVB verliert Boden auf Eintracht Frankfurt

Erling Haaland
Foto: imago images

Im Rennen um den vierten Platz und die damit verbundene Qualifikation für die Champions League, die schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen von enormer Bedeutung ist, war der heutige Samstag für Borussia Dortmund ein herber Rückschlag. Während der BVB froh darüber sein musste, beim 1. FC Köln zumindest noch ein 2:2 gerettet zu haben, gewann Eintracht Frankfurt mit 5:2 gegen den 1. FC Union Berlin, womit der Dortmunder Rückstand auf Rang vier auf vier Zähler angewachsen ist. Zudem ist der VfL Wolfsburg, der mit 2:1 bei Werder Bremen gewann, als Tabellendritter nun acht Zähler entfernt und kaum mehr einzuholen.

Der BVB muss sich dabei vor allem über sich selbst ärgern. Denn in Köln sah es für die Mannschaft von Trainer Edin Terzic zunächst nach einer klaren Angelegenheit aus. Die Borussia begann sehr dominant und ging bereits in der dritten Minute durch Erling Haaland in Führung. Schon nach zehn Minuten ließ der BVB zunächst verunsicherte und dann immer mutigere Kölner aber immer besser ins Spiel kommen. Der Ausgleich durch einen von Ondrej Duda verwandelten Elfmeter, dem ein vom VAR erkanntes Handspiel von Jude Bellingham vorausgegangen war, in der 35. Minute war zu diesem Zeitpunkt für die Gastgeber bereits verdient.

Knauff bereitet den Ausgleich vor

Dortmund tat sich in der Folge schwer, den eigenen Rhythmus wiederzufinden und geriet in der 65. Minute nach einem Fehler von Thomas Meunier durch Ismail Jakobs sogar in Rückstand. Die Terzic-Elf war danach zwar bemüht, ließ aber Ideen im letzten Drittel vermissen. Erst in der 90. Minute zog der eingewechselte Ansgar Knauff auf dem rechten Flügel einen überraschenden Sprint an und bediente in der Mitte Haaland, der aus kurzer Distanz zum 2:2 vollendete. Mehr war für die Borussia aber nicht mehr drin und wäre nach einer lange schwer enttäuschenden und fehlerbehafteten Leistung indes auch nicht verdient gewesen.