DFB-Pokal

Vorschau St. Pauli – BVB: So wollen sie spielen

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Wenn der Tabellenzweite der Bundesliga bei einem Team aus der 2. Liga antritt, sind die Rollen des Favoriten und des Außenseiters klar verteilt. Doch so eindeutig ist die Lage vor dem Achtelfinale des DFB-Pokals am heutigen Dienstag (Anstoß 20.45 Uhr) zwischen dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund nicht. Die Kiezkicker stehen an der Tabellenspitze des Unterhauses und gehen hochmotiviert in das K.-o.-Duell.



Als beide Teams das letzte Mal aufeinandertrafen trugen Mats Hummels (33) und Marco Reus (32) bereits das schwarz-gelbe Trikot des BVB. Am 28. Oktober 2014 gewann die Borussia am Millerntor nach Treffern von Ciro Immobile, Reus und Shinji Kagawa souverän mit 3:0. Damals drängten sich zum Spiel der 2. Runde im DFB-Pokal 29.063 Zuschauer im vollen Stadion am Millerntor. Eine begeisternde Kulisse, auf die die Akteure auf dem grünen Rasen heute jedoch verzichten müssen. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie erlauben nur 2000 Besuchern den Zugang ins Stadion des Hamburger Stadtteilklubs.

St. Paulis Top-Stürmer Guido Burgstaller (32), der in dieser Saison in 21 Pflichtspielen bereits 16 Treffer erzielte, ist vor der Partie voller Zuversicht. Gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ verkündete der Österreicher: „Ich will gegen jede andere Mannschaft gewinnen und natürlich auch gegen Dortmund.“ Dennoch sei der BVB Favorit, „darüber müssen wir nicht diskutieren“, erklärte Burgstaller.

St. Pauli muss auf Top-Stürmer verzichten

Im Duell mit der Borussia muss der Kiezclub auf Stürmer Daniel-Kofi Kyereh (25) verzichten, der mit Ghana beim Afrika-Cup weilt. Eine Schwächung, denn Kyereh kommt in dieser Zweitligasaison bereits auf 15 Scorerpunkte. Trainer Timo Schultz könnte daher folgende Elf ins Rennen schicken:

Smarsch- Ohlsson, Ziereis, Medic, Paqarada – Smith – Irvine, Hartel – Daschner – Matanovic, Burgstaller.

Der BVB muss gegenüber dem 5:1-Erfolg gegen den SC Freiburg wechseln, denn Emre Can (28) fehlt verletzt. Seine Position in der Innenverteidigung dürfte Manuel Akanji (26) übernehmen. Ob Thomas Meunier (30), gegen die Breisgauer zweifacher Torschütze, aufläuft, ist aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich fraglich. Noch zu früh kommt ein Einsatz für Giovanni Reyna (19), der noch Trainingsrückstand aufweist.

So könnte der BVB spielen:

Kobel – Wolf, Akanji, Hummels, Guerreiro – Dahoud – Brandt, Bellingham – Reus, Haaland, Hazard (Malen).

Die TV-Übertragung ist bei Sky sowie bei der ARD zu sehen.

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