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Andreas Christensen kein Thema mehr? Däne für den BVB wohl zu teuer

Andreas Christensen
Foto: Getty Images

Die Enttäuschung über das Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal wird bei Borussia Dortmund wohl noch einige Zeit anhalten, wurde damit doch die sicherlich größte Chance, die Saison mit einem Titel abzuschließen, vergeben. Gleichzeitig kostet das frühzeitige Scheitern auch potentielle Millioneneinnahmen, die auf dem mit Blick auf das verbliebene Teilnehmerfeld mit gleich vier Zweitligisten sicherlich machbaren Weg nach Berlin drin gewesen wären.



Die verpassten Zusatzeinnahmen haben dabei sicherlich auch keinen positiven Einfluss auf das Budget für Neuzugänge im Sommer, dessen Höhe ohnehin maßgeblich davon abhängen wird, ob Erling Haaland den Verein verlässt. Weil dann im Gegenzug mindestens ein neuer Hochkaräter für den Sturm kommen wird, bleibt für die Verstärkung anderer Positionen mutmaßlich nicht der ganz große Spielraum.

Schlotterbeck und St. Juste als Alternativen?

Ein Wettbieten mit den Big-Playern in Fußball-Europa kann der BVB daher praktisch nicht gewinnen und hat sich wohl auch deshalb – zumindest nach Informationen von „Bild“-Reporter Christian Falk – aus dem Werben um Andreas Christensen zurückgezogen. Der 25 Jahre alte Däne kann den FC Chelsea zwar dank eines auslaufenden Vertrages nach dieser Saison ablösefrei verlassen, soll aber mehr als 14 Millionen Euro Jahresgehalt fordern – deutlich zu viel für den BVB.

Als heißeste Anwärter auf Christensen gelten nun der FC Barcelona und der FC Bayern München. Der BVB muss sich bei der Suche nach einem neuen Innenverteidiger derweil wohl in etwas tieferen Regalen umsehen. Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg und Jeremiah St. Juste vom 1. FSV Mainz 05 werden so ebenfalls gehandelt, die zwar beide im Sommer 2022 noch ablösepflichtig wären, aber sicherlich deutlich weniger Gehalt kosten würden.

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