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Julian Brandt will um Platz in der DFB-Auswahl kämpfen

Julian Brandt
Foto: imago images

Julian Brandt glaubt, dass sein Comeback im Trikot der Nationalelf keine Ausnahme bleiben werde. Nach dem Training des BVB am Donnerstag zeigte sich der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler im Gespräch mit der Presse optimistisch. Er gehe davon aus, dass seine Zeit in der Nationalmannschaft nicht vorbei sei, erklärte Brandt. „Ich habe zwar einen nervigen Knick gehabt, aber davon lasse ich mich nicht runterziehen“, ergänzte der Borusse.



Im November 2021 stand Brandt beim 4:1-Sieg in der WM-Qualifikation in Armenien für eine halbe Stunde auf dem Platz. Dies waren seine ersten Einsatzminuten im Dress der DFB-Auswahl seit einem Jahr. Nach dem Match in der UEFA Nations League in der Ukraine zwölf Monate zuvor war der Mittelfeldakteur weder von Joachim Löw (61) noch von dessen Nachfolger im Amt des Bundestrainers Hansi Flick (56) berücksichtigt worden.

Bislang stehen 36 A-Länderspiele in der Bilanz des 25-Jährigen. Geht es nach dem gebürtigen Bremer, der im Mai 2016 sein Debüt in der Nationalelf gefeiert hatte, sollen noch viele weitere folgen. Sein Ziel ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Katar. Bei der WM vor vier Jahren kam Brandt in allen drei Vorrundenpartien als Einwechselspieler für wenige Minuten zum Einsatz.

In gutem Austausch mit dem Bundestrainer

Selbstverständlich habe ihn die Pause von der DFB-Auswahl belastet. „Es war nicht schön, ein Jahr nicht dabei zu sein, das muss man erst mal schlucken“, teilte der 25-Jährige mit. Doch er habe in einem guten Austausch mit dem Bundestrainer gestanden. Nun heiße es für ihn „einfach dranbleiben“. Letztlich sei es einfach, erklärte Brandt. Am Ende gehe „alles über die Leistung im Verein“. Da so viele junge Spieler nachkämen, müsse man alles geben.

Den Anfang möchte der Ex-Leverkusener im Duell mit seinem früheren Verein am 6. Februar machen. Er freue sich auf die Partei, gab der 25-Jährige zu. Gegen Bayer habe es immer turbulente Spiele gegeben. „Wir müssen einfach da weiter machen, wo wir zuletzt aufgehört haben“, forderte Brandt.

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