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Noch keine Vertragsverlängerung: Lässt der BVB Guerreiro ziehen?

Raphael Guerreiro
Foto: Getty Images

Sein Vertrag bei Borussia Dortmund endet 2023. Doch Medienberichten zufolge könnte Raphael Guerreiro (28) den BVB bereits am Ende dieser Saison verlassen. Chefcoach Marco Rose (45) ist demnach unzufrieden mit den Leistungen des portugiesischen Nationalspielers.



Guerreiro trägt seit 2016 das Trikot der Schwarz-Gelben. An guten Tagen begeistert der Linksverteidiger mit seinen Offensivqualitäten und zählt auf seiner Position zu den stärksten Akteuren der Bundesliga. Doch der 28-Jährige ist nicht immer in der Lage, sein Optimum abzurufen. Eine Ursache dafür ist seine Verletzungsanfälligkeit. Häufig plagt sich der Außenbahnspieler mit muskulären Problemen, die ihn regelmäßig zum Aussetzen zwingen. Beim 6:1 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Samstag baute Rose auf den erst 17 Jahre alten Tom Rothe, der bei seinem Debüt im Oberhaus nicht nur aufgrund seines Treffers überzeugte.

Guerreiro kehrt gegen den FC Bayern in den Kader zurück

Anlass zu Kritik bietet Guerreiro aber aus einem weiteren Grund. So wird dem 28-Jährigen ein „nur bedingt professioneller Lebensstil“ vorgeworfen, wie die „Ruhr Nachrichten“ schreiben. Daher zögere der BVB noch mit einer vorzeitigen Verlängerung seines Vertrages. Sollte neben Nico Schulz (29) auch der Portugiese den Verein verlassen, stünde den Dortmundern ein großer Kaderumbruch, auch auf der Position des linken Verteidigers, bevor. Von Schulz sind die BVB-Verantwortlichen noch weit weniger überzeugt als von Guerreiro. Ein Abgang des Ex-Herthaners scheint nahezu sicher. Allerdings fehlen bislang noch Vereine, die sich für den 29-Jährigen interessieren.

Die langfristige Perspektive des Portugiesen beim BVB ist weiterhin unklar. Möglich, dass die Westfalen auf eine hohe Ablösesumme im Sommer spekulieren. Im Gespräch sollen 35 Millionen Euro sein. Kurzfristig sieht es dagegen positiv aus für Guerreiro, denn nachdem muskuläre Probleme einen Einsatz gegen Wolfsburg verhinderten, kehrt er nun rechtzeitig zum Top-Spiel beim FC Bayern München (23. April, 18.30 Uhr) in den Kader zurück. Trotz seines beeindruckendes Einstands dürfte Rothe gegenüber Guerreiro das Nachsehen haben. Gerade gegen den Rekordmeister dürfte Rose auf die Routine des 28-Jährigen setzen.

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