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1:3 gegen den VfB Stuttgart – U19-Junioren des BVB verlieren DFB-Pokal-Finale

Jamie Bynoe-Gittens
Foto: IMAGO

Turbulenter Tag für Borussia Dortmund. Am Freitagnachmittag gaben die Westfalen die Trennung von Cheftrainer Marco Rose (45) bekannt. Nur wenige Stunden später verloren die U19-Junioren das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart mit 1:3 (1:2). Die Tore für die Schwaben erzielten Leon Reichardt (24. Minute), Nathan Winkler (28.) und Thomas Kastanaras (86., Foulelfmeter). Für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer sorgte Julian Rijkhoff (43.).



Aufgrund der Unwetter, die über Deutschland zogen, entschied sich der DFB, den Beginn der Partie um eine Stunde vorzuverlegen. Der Anstoß vor 3300 Zuschauern erfolgte aus Sicherheitsgründen im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion daher schon um 17 Uhr.

Vor der Begegnung zeigte sich U19-Coach Mike Tullberg noch zuversichtlich: „Wir haben in der gesamten Saison in allen Wettbewerben unsere Qualität gezeigt und gehen deshalb mit großem Selbstbewusstsein in dieses Spiel.“ Er setzte vor allem auf seine starke Offensive um Bradley Fink und Julian Rijkhoff.

Die Schwarz-Gelben traten in Bestbesetzung an. Freiwillig verzichtete der BVB-Coach auf Soumaila Coulibaly, Abdoulaye Kamara und Youssoufa Moukoko. Auf dem Platz sollten nach Meinung von Tullberg nur Spieler stehen, die den größten Teil der Saison in der U19 angetreten sind.

Die jungen Borussen legten gleich richtig los. Jamie Bynoe-Gittens, nächste Saison im Kader der Profis, wirbelte und Göktan Gürpüz zeigte seine technischen Fähigkeiten. Doch das erste Tor erzielten die Stuttgarter, die durch Leon Reichardt nach einem Eckball trafen (24.). Nur wenige Minuten später legten die Schwaben gegen geschockte Dortmunder nach. Winkler hämmerte den Ball in den Winkel (28.). Hoffnung schöpfte der BVB durch Julian Rijkhoffs Treffer noch vor der Pause (43.), der nach einem Traumpass von Spielführer Dennis Lütke-Frie einnetzte.

Viele Chancen, aber kein Treffer für den BVB

In der zweiten Hälfte drängten die Borussen vehement auf den Ausgleich. Sie erspielten sich zahlreiche Chancen, die sie jedoch alle nicht nutzten. So kam es, wie es so oft im Fußball kommt: Nach einer leichten Berührung von Nnamdi Collins fiel der Stuttgarter Alexis Tibidi im Strafraum. Schiedsrichter Jarno Wienefeld zeigte auf den Punkt. Thomas Kastanaras vollendete souverän zum 3:1-Endergebnis (86.).

Nächste Woche gibt es eine neue Chance, noch einen Titel nach Dortmund zu holen. Im Finale um die deutsche Meisterschaft wartet am Sonntag, 29. Mai (13 Uhr), Hertha BSC auf den BVB-Nachwuchs.

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