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„Ausgesprochen dürftig“ – Trikotsponsor unzufrieden mit dem BVB

BVB Cup-Trikot
Foto: Footy Headlines

Beim BVB sind die Verantwortlichen wenig begeistert vom Abschneiden in den Pokalwettbewerben der abgelaufenen Saison. Das frühe Aus im DFB-Pokal sowie das Scheitern im Europapokal sorgten für Missmut beim Bundesligazweiten. Die Entlassung von Cheftrainer Marco Rose (45) sowie die Rückkehr von Edin Terzić (39) auf die Trainerbank sind Zeichen dieser Unzufriedenheit. Auch bei Trikotsponsor Evonik übte man jetzt Kritik an der sportlichen Bilanz der Borussia.



In der Bundesliga tragen die Schwarz-Gelben das Trikot mit dem Schriftzug des Kommunikationsunternehmens 1&1. Anders in der Champions bzw. Europa League und im DFB-Pokal: Dort präsentiert sich auf der Spielerbrust der Essener Chemiekonzern Evonik. In dem Unternehmen herrscht daher vor allem über die Darbietungen in den Pokalwettbewerben großer Frust.

Zahlungen an den BVB nahezu halbiert

Seinem Ärger Luft machte nun auf der digitalen Hauptversammlung von Evonik Vorstandschef Christian Kullmann (53), der seit September 2021 zugleich Vorsitzender des BVB-Aufsichtsrates ist. Nach Angaben der „Bild“ kritisierte er die Leistungen der Borussia: „Die Minderheitsbeteiligung am BVB und die sportlichen Leistungen der Mannschaft haben keinerlei Auswirkungen auf den Kurs der Aktie von Evonik Industries. Richtig ist aber, dass der Auftritt des BVB in den internationalen Wettbewerben in diesem Jahr auch von uns als ausgesprochen dürftig beurteilt wird.“

Aufgrund des Misserfolges der Westfalen überwies Evonik weniger Geld an den Verein. Laut Kullmann zahlte das Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren mit rund acht Millionen Euro nur noch gut die Hälfte. „Die genauen Beträge sind abhängig von den Erfolgen des Teams“, erläuterte der BVB-Aufsichtsratsvorsitzende.

Trotz der Kritik an der sportlichen Bilanz freute sich der 53-Jährige über die Popularität der Schwarz-Gelben. So hätte Evonik von der Reichweite des Vereins profitiert. Im Geschäftsjahr 2021 hätten demnach „mehr als 250 Millionen Zuschauer“ das Firmen-Logo gesehen.

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