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„Es wird ein schwerer Schritt“ – Karim Adeyemi über seinen Wechsel zum BVB

Karim Adeyemi
Foto: Getty Images

Am 1. Juli 2022 beginnt seine Zeit beim BVB. Karim Adeyemi freut sich schon auf seinen Start bei den Schwarz-Gelben. Doch der 20-Jährige weiß, dass die Umstellung von der österreichischen auf die deutsche Bundesliga nicht einfach wird.



Momentan hält sich der Stürmer bei der deutschen Nationalmannschaft auf, die sich mit einem Trainingslager in Herzogenaurach auf die Partien in der Nations League vorbereitet. Auf der DFB-Pressekonferenz spricht der Jung-Nationalspieler über die DFB-Auswahl und sein bevorstehendes Debüt bei Borussia Dortmund. Adeyemi weiß, dass es gerade zu Beginn nicht einfach für ihn werden wird. „In Dortmund muss ich dann im Sommer erstmal ankommen, mich reinfinden in die Situation, und dann schauen wir, wie die Saison läuft“, sagt der 20-Jährige vorsichtig.

In der vergangenen Spielzeit erzielte der gebürtige Münchener für Salzburg in 42 Pflichtpartien 22 Treffer. Zudem stehen sieben Torvorlagen in seiner Bilanz. Doch in der obersten deutschen Spielklasse weht ein rauerer Wind als in der Alpenrepublik. Das weiß auch Adeyemi. „Es wird ein schwerer Schritt in die Bundesliga“, glaubt der Neu-Borusse, „aber ich fühle mich gut und bereit und freue mich drauf.“

„Wichtig, dass wir als Mannschaft harmonieren“

Er erwartet, dass ihm die Spielweise des BVB entgegenkomme: „Ich sehe eine gute Chance, mich da zu integrieren und auf meine Einsätze zu kommen. Angetan bin ich von der dominanten, aggressiven und schnellen Spielweise von Borussia Dortmund. Sie spielen sehr schnell nach vorne, und mit meiner Geschwindigkeit kann ich da etwas beitragen.“

In Salzburg agierte er in der Regel als zentrale Sturmspitze. Doch er kann auch auf den Außenbahnen für Druck und Tempo sorgen. Da die Borussia noch einen großgewachsenen Angreifer verpflichten möchte, könnten die Schwarz-Gelben auch mit zwei Offensiven in vorderster Linie auflaufen. Das spielt für den Youngster jedoch keine Rolle: „Ob ganz vorne, außen, als Stürmer alleine oder in einer Doppelspitze: Das ist mir relativ egal. Am Schluss ist es wichtig, dass wir als Mannschaft harmonieren. Da lasse ich auf mich zukommen, was die nächsten Wochen passiert.“

In der Nationalmannschaft möchte sich Adeyemi erst einmal „integrieren“. Er wolle sich „zeigen, eine Option sein für den Trainer“. Vielleicht ja schon in den nächsten Tagen in der Nations League.

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