DFB-Pokal

Magischer Malen zaubert im DFB-Pokal – BVB lässt 1860 München beim 3:0 keine Chance

Donyell Malen
Foto: Getty Images

Die Pokalsensation blieb aus. Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße bezwang Borussia Dortmund mit einer konzentrierten Vorstellung den Drittligisten TSV 1860 München mit 3:0 (3:0). Die Treffer bei dem verdienten Erfolg erzielten Donyell Malen (8. Minute), Jude Bellingham (31.) und Karim Adeyemi (36.).



Überraschung zu Beginn: Routinier Mats Hummels saß nur auf der Bank. Anders noch als bei der 0:2-Testspielniederlage gegen den FC Villarreal setzte Trainer Edin Terzić auf eine Viererkette. Neben den beiden Innenverteidigern Nico Schlotterbeck und Niklas Süle besetzten Raphael Guerreiro und Thomas Meunier die Außenbahnen. Im Sturm feierte Karim Adeyemi seine Pflichtspielpremiere im BVB-Trikot.

Die Borussia zeigte von Anfang an, dass sie Herrin im Stadion an der Grünwalder Straße war. Malen öffnete die Trickkiste und sorgte für magische Momente in München. Scheiterte er nach vier Minuten noch an 60er-Torwart Marco Hiller, machte er es wenig später besser. Sein Schuss vom Strafraumrand rollte von Innenpfosten zu Innenpfosten und dann zum 0:1 über die Linie (8. Minute).

Die Dortmunder dominierten weiterhin die Begegnung. Fast schon folgerichtig das 0:2 in der 31. Minute. Eine herrliche Kombination über Malen und Marco Reus vollendete Bellingham aus kurzer Distanz. Lediglich vier Minuten später legte erneut Malen auf. Diesmal für Adeyemi, der mit seinem ersten Treffer für die Schwarz-Gelben auf 0:3 erhöhte. Hiller sah dabei nicht gut aus.

Mit einer auch in dieser Höhe verdienten Führung für den BVB ging es in die Kabinen.

Hiller gegen den BVB

Süle hatte bereits nach 45 Minuten Feierabend. Seine Position übernahm Hummels. Am Spielverlauf endete sich nichts. Die Westfalen kontrollierten die Partie und kamen weiterhin zu Chancen. Allerdings landete der Ball nicht mehr im 60er Kasten. Hiller blieb gegen Mo Dahoud (52.), Meunier (53.) und Reus (59.) Sieger. Nach 66 Minuten verließ der überragende Malen den Rasen und machte Platz für Jamie Bynoe-Gittens.

Nach 76 Minuten die nächsten Wechsel: Für Meunier und Adeyemi kamen Marius Wolf und Thorgan Hazard. In der 80. Minute bewies Dahoud seine hervorragende Schusstechnik. Doch Hiller lenkte den Ball über die Latte. Eine Minute später scheiterte Bynoe-Gittens an dem 60er Torhüter, der trotz seines Patzers beim 0:3 bester Mann seines Teams war.

In der 83. Minute durfte Dahoud vorzeitig zum Duschen. Dafür sammelte Emre Can noch ein wenig Spielpraxis. Treffer fielen bis zum pünktlichen Schlusspfiff von Schiedsrichter Benjamin Brand nicht mehr. Deutlicher als das Ergebnis von 3:0 zeigt die Torschuss-Statistik die Überlegenheit des BVB: 25:1.

 

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