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Studie vergibt Bestnoten an Management von Borussia Dortmund

Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc
Foto: imago images

Auf dem Platz muss sich Borussia Dortmund seit 10 Jahren mit maximal der Vize-Meisterschaft zufriedengeben. Was die Arbeit des Managements des Clubs aber leistet, wird jetzt von einer Studie der Hochschule Leipzig als das Beste eingeschätzt, was die Bundesliga zu bieten hat.



Dabei flossen die Kriterien Nachhaltigkeit, Finanzen, Fanwohl oder Governance in die Bewertung ein, wie der Kicker darlegt. Genauer waren es Wirtschaftsexperten der HHL Leipzig Graduate School of Management, die eine solche Studie zum Wirken der Bundesliga-Clubs zum sechsten Mal durchführten und nun der Öffentlichkeit präsentierten.

In der Studie wurden die beiden Faktoren „sportlicher Erfolg“ mit 40 Prozent und „finanzielle Leistungsfähigkeit“ mit 25 Prozent in die Endwertung aufgenommen. „Fanwohlmaximierung“ und „Führund und Governance“ flossen je zu 17,5 Prozent ein.

Seine Spitzenrolle in dieser Studie verdankt der BVB dabei aber nicht dem Faktor „sportlicher Erfolg“. Dieser war in der vergangenen Saison trotz der neuerlichen Vize-Meisterschaft bekanntlich in allen anderen Wettbewerben eher dürftig ausgefallen.

Doch in den Aspekten Nachhaltigkeit und Fanwohl liegt der BVB in Führung vor den übrigen Bundesligisten. Letzteres wird auch durch ein Plus von 3.000 bei den Mitgliedern mitbestimmt, wohingegen der FC Bayern dort zuletzt stagnierte, wenn auch auf deutlich höherem Niveau als Borussia Dortmund.

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BVB rangiert ausnahmsweise vor dem FC Bayern

Des Weiteren zur letztlichen Spitzenposition in dieser Studie trug die transparente Unternehmensführung aufgrund der Struktur als Kapitalgesellschaft auf Aktien bei.

Hinter dem BVB folgt dann aber tatsächlich der FC Bayern. An dritter Stelle liegt das „Heimteam“ der Forscher der Hochschule Leipzig, nämlich Rasenballsport Leipzig. Und dies, obwohl die Studie den Leipzigern hier einen letzten Platz bescheinigt, nämlich im Bereich der „Transparenz“, welche bekanntlich für die Rasenballsportler in punkto Vereinsführung eher ein Fremdwort zu sein scheint.

Wer sich für die weiteren Details der Studie interessiert, die auch noch Aussagen zu den Verhältnissen bei weiteren Bundesligisten wie etwa Bayer Leverkusen oder Eintracht Frankfurt macht, findet diese weiteren Ausführungen auf der Webseite des Kickers.

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