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Mit sofortiger Wirkung: Co-Trainer Peter Hermann verlässt den BVB aus gesundheitlichen Gründen

Peter Hermann
Foto: Getty Images

Borussia Dortmund ist gezwungen, sein Trainer-Team umzubauen. Am Mittwochmittag gab der BVB bekannt, dass Peter Hermann den Klub aus gesundheitlichen Gründen verlässt. Der 70 Jahre alte Assistent von Edin Terzić (40) beendet zudem seine Karriere.



Auf der BVB-Website äußert sich Sportdirektor Sebastian Kehl (42): „Peter hat uns aus gesundheitlichen Gründen um seine Freigabe gebeten. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir seinem Wunsch entsprochen haben“. Der Ex-Profi bedauert das Ende einer erfolgreichen Laufbahn, die nun so plötzlich endet: „Wir waren im vergangenen Sommer unheimlich froh, dass sich Peter – obwohl seine persönliche Lebensplanung dies damals nicht vorsah – für ein weiteres Jahr im Profifußball und für den BVB entschieden hatte. In ihm verlieren wir nun nicht nur einen erfahrenen, fachlich exzellenten Trainer, sondern auch einen tollen Menschen.“

In mehr als 1000 Partien in den höchsten beiden deutschen Spielklassen saß Hermann, meist als Co-Trainer, auf der Bank. Dazu kommen noch 200 weitere in europäischen Klubwettbewerben. Noch ist nicht klar, wer die Nachfolge des 70-Jährigen beim BVB antreten wird.

„Danke, Peter“

Auch Chef-Coach Terzić, betont die Bedeutung, die sein Assistent für ihn und den Klub gehabt habe: „Peter Hermann hinterlässt auf der Co-Trainer-Position im fachlichen wie im menschlichen Bereich für uns alle eine sehr große Lücke. Darüber hinaus wird er mir als Freund und Weggefährte an meiner Seite fehlen. Aus vollem Herzen: Danke, Peter.“

Neben Borussia Dortmund stehen Vereine wie Bayer Leverkusen, 1. FC Nürnberg, Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, FC Bayern München und Schalke 04 in der Vita Hermanns. Zwar arbeitete er lediglich wenige Monate bei den Schwarz-Gelben, doch die Zeit sei „sehr intensiv“ gewesen, resümiert Hermann. „Ich habe diesen Klub, die Mannschaft und das gesamte Umfeld in den vergangenen Monaten sehr schätzen gelernt und es genossen, für einen Verein zu arbeiten, der den Fußball so liebt und lebt. Leider ist es mir nicht vergönnt, länger für Borussia Dortmund zu arbeiten, denn die Gesundheit geht natürlich immer vor“, sagte die Trainer-Legende zum Abschied. Nun werde er „dem BVB ab sofort aus der Ferne in allen drei Wettbewerben die Daumen drücken.“

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