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Keine Einigung in Sicht – Paris Brunner im Sommer weg?

Paris Brunner
Foto: IMAGO

Während Borussia Dortmund nach Informationen der „Sport Bild“ kurz vor einer langfristigen Vertragsverlängerung mit dem vielfach umworbenen Kjell Wätjen steht, drohen die Gespräche mit Paris Brunner zu platzen. Aktuell ist sogar nicht ausgeschlossen, dass der U17-Weltmeister den BVB im Sommer den Rücken kehren wird.



Die wesentlichen Gründe dafür, warum sich derzeit eher eine Trennung als eine weitere Zusammenarbeit abzeichnet, liegt in den Finanzen. Der BVB soll Brunner und seinen Eltern in Person von Sportdirektor Sebastian Kehl die angedachten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines neuen Vertrages mitgeteilt haben, damit aber die Vorstellungen der Spielerseite bei weitem nicht erfüllen.

Vater Brunner sucht nach Alternativen

So soll Brunner ein Einstiegsgehalt fordern, das weitaus höher liegt als es beim BVB bei aus dem Nachwuchs aufrückenden Jungprofis der Fall ist. Rund 20.000 Euro pro Monat verdient ein Youngster zu Beginn seiner Karriere, doch Brunner soll laut der „Sport Bild“ mehr als das Doppelte fordern.

Dass der BVB auf die Forderungen des in den vergangenen Monaten mehrfach wegen disziplinarischer Verfehlungen in die Schlagzeilen geratenen Junioren-Nationalspielers erfüllen wird, gilt als weitgehend ausgeschlossen. Als Konsequenz soll sich Vater Norbert Brunner bereits auf dem Transfermarkt nach Alternativen umsehen und eine Trennung nach der laufenden Saison trotz eines noch bis 2025 laufenden Fördervertrages nicht mehr unwahrscheinlich sein.

An Interessenten dürfte es Brunner nach seiner starken U17-Weltmeisterschaft im In- und Ausland nicht mangeln. Bislang sind aber noch keine konkreten Vereine durchgesickert, die den Offensivmann gegebenenfalls verpflichten möchten.

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