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Zukunft von Sebastien Haller entscheidet sich nach der Saison – Abschied denkbar

Sebastian Haller
Foto: Getty Images

Auf der Pressekonferenz vor dem heutigen Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Atletico Madrid bestätigte Edin Terzic die schon zuvor vorhandene Befürchtung, dass sich Sebastien Haller am Samstag im Spiel bei Borussia Mönchengladbach (2:1) eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat, die eine Pause von zwei bis drei Wochen nach sich zieht.



Für den Saisonendspurt könnte der ivorische Angreifer, der gerade mit dem späten Anschlusstreffer zum 1:2 im Hinspiel in Madrid Pluspunkte sammeln konnte und in Mönchengladbach erstmals seit September von Beginn an ran durfte, damit aber wieder fit werden. Möglich indes, dass es sich dabei dann zugleich um Hallers letzte Wochen bei Borussia Dortmund handeln wird.

Wie „Sky“ nun berichtet, sind nach der Saison Gespräche zwischen Haller und dem BVB darüber geplant, wie es weitergehen soll. Weil beide Seiten aktuell nicht wirklich zufrieden sind, gilt trotz eines bis 2026 laufenden Vertrages eine Trennung im Sommer als mögliches Szenario.

BVB könnte ein hohes Gehalt einsparen

Der BVB würde dann mit Haller, der acht bis neun Millionen Euro pro Saison beziehen soll, einen seiner Top-Verdiener von der Gehaltsliste streichen und dürfte hoffen, zumindest einen Teil der vor zwei Jahren an Ajax Amsterdam überwiesenen Ablöse von 31 Millionen Euro hereinholen zu können.

Haller ist derweil daran gelegen, wieder regelmäßig zu spielen und künftig als Stürmer Nummer eins zu gelten, was beim BVB aufgrund der Konkurrenz durch Niclas Füllkrug nicht ohne Weiteres möglich sein dürfte. Ob sich für den 29-Jährigen, der abgesehen vom Gewinn der Afrikameisterschaft im Februar mit der Elfenbeinküste eine alles andere als einfache Zeit hinter sich hat, eine für alle Seiten passende Lösung findet, bleibt freilich abzuwarten.

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