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Fieser Trikot-Klau nach Gala gegen Madrid – BVB reagiert

Julian Brandt
Foto: Getty Images

Der berauschende 4:2-Erfolg gegen Atlético Madrid hat viele Helden. Borussia Dortmund lieferte im Viertelfinale der Champions League eine über weite Strecken beeindruckende Vorstellung ab. Besonders auffällig trat Julian Brandt in Erscheinung, der sich nach spektakulären 90 Minuten als „Spieler des Spiels“ feiern lassen durfte. Doch nach Schlusspfiff gab es Ärger um ein Geschenk des 27-Jährigen.



Der Jubel nach dem Einzug in das Halbfinale kannte am späten Dienstagabend keine Grenzen. Die Südtribüne mit den Treuesten der Treuen erbebte in ihren Grundfesten. Im Anschluss an ein TV-Interview beabsichtigte Brandt, einem Rollstuhlfahrer ein besonderes Präsent zu überreichen. Der überragende Mittelfeldmann wollte dem Fan sein getragenes Trikot zuwerfen. Die TV-Bilder auf Prime Video zeigten jedoch deutlich, wie plötzlich ein anderer Zuschauer auftauchte, es an sich riss und anschließend grinsend verschwand. Der BVB-Profi selbst hatte den Klau des Shirts gar nicht mitbekommen.

Es ließ sich jedoch nicht klären, ob es sich bei dem involvierten Mann ebenfalls um einen Menschen mit Behinderung gehandelt habe, hieß es bei dpa. Möglicherweise habe dieser die Folgen seiner Aktion gar nicht genau abschätzen können. Es könnte jedoch auch eine Begleitperson gewesen sein.

Trikot soll nachträglich überreicht werden

Der Vorgang kam in den sozialen Netzwerken gar nicht gut an. Es hagelte Kritik an dem Verhalten des Besuchers. Laut Sky war der Trikot-Klau trotz aller Euphorie über das Weiterkommen Thema in der BVB-Kabine. Marius Wolf (28) meldete sich auf X (früher Twitter) und vermerkte: „Wird geklärt.“

Noch in der Nacht bestätigte Borussia Dortmund dem SID, dass der bestohlene Rollstuhlfahrer ausfindig gemacht werden solle. Dieser Fan werde anschließend dann doch noch ein Trikot erhalten.

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