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Stimmen zum 1:1 gegen Leverkusen: „Von beiden Mannschaften kein gutes Spiel“

Edin Terzic
Foto: Getty Images

Auch wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der fünfte Platz reichen wird, um kommende Saison in der Champions League starten zu dürfen, war man bei Borussia Dortmund am Sonntagabend weder über das 1:1 gegen Bayer Leverkusen erfreut, noch darüber, dass RB Leipzig im Fernduell um Rang vier eine Woche vor dem direkten Aufeinandertreffen vorbeiziehen konnte.



„Unser Ziel ist weiterhin der vierte Tabellenplatz. Da hätte uns ein Sieg heute gutgetan“, betonte Sportdirektor Sebastian Kehl auf der Vereinshomepage, dass sich der BVB nicht mit Platz fünf zufrieden geben will und haderte damit, dass vor dem Ausgleichstreffer in der siebten Minute der Nachspielzeit der letzte Tick Entschlossenheit fehlte: „Es ist bitter für uns, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Wir waren aber auch ein bisschen passiv, haben nicht genügend Druck ausgeübt.“

Ärger über einen unnötigen Freistoß

Trainer Edin Terzic war unterdessen vor allem über das unglückliche und unnötige Handspiel von Julien Duranville verärgert, das Leverkusen zunächst einen Freistoß und daraus resultierend zwei Eckbälle einbrachte. „Der letzte ist schwer zu verteidigen, aber wir hätten gar nicht in die Situation kommen dürfen. Wir kassieren das dritte Gegentor nach einer Standardsituation in einer Woche“, kritisierte Terzic generell die Anfälligkeit bei ruhenden Bällen, betonte aber auch, insgesamt nicht zufrieden gewesen zu sein: „Es war ein Spiel mit sehr wenigen Torchancen, und es war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. Wir waren viel zu passiv und hatten viel zu wenig Tempo im Spiel.“

„Wir waren heute schon die bessere Mannschaft und hätten es verdient gehabt zu gewinnen“, hatte Torschütze Niclas Füllkrug hingegen eine etwas andere Sichtweise und ärgerte sich ebenso wie Gregor Kobel über die Entstehung des Gegentores. Der Schweizer Schlussmann gab derweil auch die klar Marschroute für den Endspurt um Platz vier aus: „Wir können uns nicht auf irgendwas Theoretischem ausruhen, sondern müssen die nächsten Spiele gewinnen, um es in der eigenen Hand zu haben.“

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