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Edin Terzic im Interview: „Mut ist ein toller Ratgeber“

Edin Terzic
Foto: Getty Images

Zweimal schon kamen den Verantwortlichen bei Borussia Dortmund in dieser Saison größere Zweifel, ob man an Edin Terzic festhalten sollte. Beide Male zog der Coach mit verbesserten Resultaten seinen Hals noch aus der Schlinge. Nun steht er im Endspiel der Champions League, was er genauso in einem Interview reflektiert, wie seinen Werdegang bis zur Gegenwart.



DAZN selbst fasst die wichtigsten Inhalte ihres Interviews zusammen.

Zunächst einmal natürlich ist das anstehende Finale gegen Real Madrid Thema. Das Erreichen dieses Finales habe man „ausgiebig, aber sehr anständig“ gefeiert. Nun sei allen klar, welche riesige Chancen man mit dem Spiel in Wembley besitze.

Dass man überhaupt so weit gekommen ist, hätten nicht viele dem BVB zugetraut. Die meisten hätten sogar Zweifel gehabt, dass man überhaupt die Gruppenphase überstehe, was zugegebenermaßen nach den ersten beiden Spielen auch nicht allzu fern lag, meint Terzic.

Dass er nun in einem Atemzug mit Ottmar Hitzfeld und Jürgen Klopp genannt werde, die die beide ersten Champions-League-Endspiele mit Borussia Dortmund erreichten, sei für ihn zwar angenehm. Darüber denke er aber eigentlich gar nicht nach. Wichtiger sei es, sich auf die Gegenwart und eben die große Chance, die man nun habe, zu konzentrieren.

Edin Terzic
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Terzic sieht seine Emotionalität als Stärke

Vorhaltungen, dass er nur ein „Fan-Trainer“ sei, weist Edin Terzic zurück. Zwar sei er tatsächlich schon immer Fan des BVB gewesen. Man habe ihn aber nicht einfach von der Tribüne aus zum Coach bestimmt. Dass er jetzt Cheftrainer ist, sei die Folge eines langen Weges, auf dem er sich vom Jugendtrainer über den Job als Scout und als Co-Trainer hochgedient habe.

Dass er schon so lange mit dem BVB verbunden ist, habe Vor- und Nachteile. Man habe viele Bindungen zu den übrigen Mitarbeitern, aber deshalb stünde man vielen auch nah und müsse als Cheftrainer viele Anliegen ablehnen bzw. ausfiltern.

Zu seiner Emotionalität, die ihm sogar intern schon vorgeworfen worden sein soll, steht Edin Terzic unbedingt – in diesem Interview und in seiner Tätigkeit. Zumal diese Emotionen ja nicht nur Angst und Trainer umfasse, sondern auch viele positive. Aspekte wie Mut, Neugier oder Vorfreude aber könnten viel Kraft geben und Gutes bewirken. Weshalb er nicht vorhabe, sich als Person zu ändern.

Weiter geht es mit vielen Ausführungen zu seiner Laufbahn, die sich erst langsam in die Richtung Profifußball entwickelte, obwohl er schon früh begonnen hatte, vor Mannschaften zu stehen und diese zu coachen. Weitere Details entnimmt man der Zusammenfassung bei DAZN.

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