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BVB an Yáser Asprilla interessiert? – Kolumbianer aber wohl zu teuer

Sebastian Kehl
Foto: Getty Images

Neuzugänge sind bei Borussia Dortmund in diesem Sommer zwar weiterhin Fehlanzeige, doch nahezu täglich werden neue Namen potentieller Verstärkungen mit dem BVB in Verbindung gebracht. Aktuell wird der Kolumbianer Yáser Asprilla vom FC Watford gehandelt, der allerdings längst nicht nur den Dortmunder Scouts aufgefallen ist.



Wie der kolumbianische Journalist Guillermo Arango berichtet, sollen neben dem BVB auch Brighton & Hove Albion, Manchester United, der AC Mailand, der FC Bologna, Betis Sevilla und Real Sociedad San Sebastian ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, der vor zweieinhalb Jahren für umgerechnet rund drei Millionen Euro aus seiner Heimat vom Envigado FC nach Watford gekommen ist.

Ablöseforderung bei 35 Millionen Euro

In der abgelaufenen Saison der Championship stand Asprilla, der in vier A-Länderspielen für Kolumbien zwei Mal getroffen hat, 44 Mal auf dem Feld und verbuchte sechs Treffer sowie sieben Vorlagen. Meist kam Asprilla dabei auf dem rechten Flügel zum Einsatz, lief aber auch links offensiv, auf der Zehn und als zweite Spitze auf.

Vorstellbar wäre ein Dortmunder Interesse wohl vor allem dann, sollte die angedachte Weiterverpflichtung des bisher von Manchester United ausgeliehenen Jadon Sancho nicht zustande kommen. Allerdings wird der BVB sicherlich nicht ansatzweise dazu bereit sein, Watfords Forderungen zu erfüllen. Dem englischen Zweitligisten schweben offenbar umgerechnet etwa 35 Millionen Euro Ablöse vor. Eine Größenordnung, in der die Borussia sicherlich nicht zuschlagen wird.

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