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Zieht es Adeyemi in die Premier League? Top-Klub erhöht den Druck

Karim Adeyemi
Foto: Getty Images

Seit 2022 trägt Karim Adeyemi das Trikot von Borussia Dortmund. Doch wie lange noch? Trotz eines Vertrages bis zum 30. Juni 2027 ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass der 22-Jährige in naher Zukunft den BVB verlässt. Interessenten für den Flügelflitzer scheint es einige zu geben.



Jüngst kam die Meldung auf, dass Juventus Turin den viermaligen Nationalspieler auf dem Zettel habe. Doch der italienische Rekordmeister muss harte Konkurrenz fürchten. Der italienische Journalist Rudy Galetti berichtet auf X (früher Twitter), dass der FC Chelsea den Druck erhöht habe, Adeyemi in die Premier League zu holen. Demnach würden die „Blues“ in ständigem Kontakt mit dem Spieler und dessen Umfeld stehen. Bei dem BVB-Stürmer handele es sich sogar um das Top-Transferziel des Klubs. Galetti erwartet weitere Entwicklungen „in Kürze“.

Seit Adeyemi vor zwei Jahren von RB Salzburg zu den Schwarz-Gelben kam, bestritt er 66 Partien für die Westfalen, in denen er 14-mal traf und acht Torvorlagen fabrizierte. Unverkäuflich soll der 22-Jährige nicht sein. Früheren Berichten zufolge würde sich der BVB ab einer Ablöse von 30 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Für einen ähnlichen Betrag verpflichtete die Borussia den gebürtigen Münchener.

Traumhafter Treffer Adeyemis

Nachhaltigen Eindruck in London hinterließ der Außenstürmer, als er im Februar 2023 im Achtelfinalhinspiel der Champions League die Borussia mit einem beeindruckenden Alleingang über den halben Platz zum 1:0-Sieg gegen den FC Chelsea führte. Im Rückmatch, das der BVB an der Stamford Bridge mit 0:2 verlor, fehlte Adeyemi aufgrund eines Muskelfaserrisses. Seitdem ist das Interesse der „Blues“ an dem Spieler offensichtlich nicht erkaltet.

Vor dem Finale in der „Königsklasse“ gegen Real Madrid (0:2) am 1. Juni 2024 äußerte sich Sebastian Kehl (44) in einer Medienrunde zu den Meldungen über einen möglichen Abgang des 22-Jährigen. „Die Gerüchte sind nicht richtig. Karim steht nicht auf der Verkaufsliste, das ist absoluter Blödsinn“, dementierte der BVB-Sportdirektor damals jegliche Verkaufsabsichten.

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