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Kiel will Tom Rothe zurück – So entscheidet der BVB

Tom Rothe
Foto: IMAGO

Die Leihe war ein voller Erfolg. Tom Rothe startete bei Holstein Kiel durch. Die 19 Jahre junge Leihgabe von Borussia Dortmund entwickelte sich in der 2. Bundesliga zu einem der besten Außenverteidiger. Mit den „Störchen“ stieg er am Saisonende sogar in die Bundesliga auf. Doch jetzt trägt der gebürtige Rendsburger wieder den schwarzgelben Dress.



In der Rückserie der vergangenen Saison begeisterte Ian Maatsen (22) die Fans des BVB. Dem Niederländer gelang sogar der Sprung in den EM-Kader von „Oranje“. Doch im Sommer endete die Leihe. Für den Youngster hieß das: Rückkehr zu seinem Stammverein FC Chelsea. Alle Bemühungen der Dortmunder Verantwortlichen, den quirligen Linksverteidiger fest zu verpflichten, scheiterten an der geforderten Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro. Aston Villa griff zu und holte Maatsen nach Birmingham.

Neben Ramy Bensebaini (29) ist Rothe der einzige Kandidat für die linke Abwehrseite. „Was ergibt Sinn? Eine erneute Ausleihe, eine Rückkehr oder ein Verkauf? Das schauen wir uns in Ruhe an“, analysierte Sportdirektor Sebastian Kehl noch im Mai die Situation. Der 44-Jährige ergänzte: „Er ist mit Kiel in die Bundesliga aufgestiegen, hat fast alle Spiele bestritten. Dass da Bewegung drin ist, ist nur verständlich. Und er spielt auf einer Position, die Begehrlichkeiten weckt. Wir machen uns Gedanken, wie wir damit umgehen. Wir werden erstmal unsere Kaderplanung vorantreiben, bevor wir Probleme anderer Klubs lösen.“

Besteht noch Handlungsbedarf?

Zu den von Kehl genannten „anderen Klubs“ zählt vor allem Holstein Kiel, die Rothe gerne zurück an die Förde geholt hätten. Doch den Bestrebungen des Aufsteigers schob der BVB vorerst einen Riegel vor. Das berichteten jetzt die Kieler Nachrichten. Grund für den ablehnenden Bescheid seien die „guten Leistungen in der vergangenen Saison“, wie die Zeitung vermeldet. Kiels Geschäftsführer Sport Carsten Wehlmann (52) bestätigte entsprechende Berichte.

Laut Ruhr Nachrichten wollen die Dortmunder aber erst einmal die Entwicklung Rothes abwarten. Angeblich bestehe auf der Position des Linksverteidigers noch Handlungsbedarf. Ob der U20-Nationalspieler gehen muss oder bleiben darf, wird sich daher erst in den kommenden Wochen zeigen.

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