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Manchester United will Sancho endgültig abgeben – Schlägt der BVB zu?

Jadon Sancho
Foto: IMAGO

Der Jubel in Dortmund war groß. Jadon Sancho trug wieder Schwarz und Gelb. Nach zweieinhalb Jahren bei Manchester United kehrte der „verlorene Sohn“ im Januar 2024 zum BVB zurück. Auch dank des Engländers zog die Borussia in das Finale um die Champions League ein. Doch am 30. Juni 2024 endeten die zweiten Flitterwochen. Sancho musste nach seiner Leihe Abschied nehmen.



Viele Fans hofften – und hoffen weiterhin – auf ein erneutes Engagement des 24-Jährigen in Dortmund. Doch die Chancen stehen derzeit nicht sonderlich gut. Buchmacher bieten die verrücktesten Wetten an, aber auf ein Zurückkommen zu den Westfalen setzen sicherlich die wenigsten. Die Ablösesumme für den 23-maligen Nationalspieler liegt bei kolportierten 47 Millionen Euro – zu viel für den Bundesligafünften.

Jetzt hat zudem ein europäischer Top-Klub die Angel nach Sancho ausgeworfen. Berater des Spielers sollen sich in Gesprächen mit Juventus Turin befinden, wie das englische Portal GiveMeSport berichtet. So soll der italienische Rekordmeister an einer konkreten Offerte für den Außenstürmer arbeiten.

Keine Zukunft mit ten Hag

Dem Bericht zufolge haben die Verantwortlichen von Manchester United beschlossen, Sancho abzugeben. Das dürfte auch mit der Entscheidung zusammenhängen, weiterhin auf Erik ten Hag zu setzen. Das Aus für den 54-jährigen Chef-Trainer schien beschlossene Sache, aber der Niederländer bleibt nach dem Gewinn des FA-Cups im Amt. Das Tischtuch zwischen ten Hag und Sancho ist nach der Auseinandersetzung im Herbst 2023 zerschnitten. Der Spieler fühlte sich schlecht behandelt, während der Coach ihm eine unprofessionelle Einstellung vorwarf.

Manchester erhofft sich auch von den Turinern bereits erwähnte 47 Millionen Euro. Juve vermag diesen Betrag aber nur aufzubringen, wenn zuvor Federico Chiesa den Verein verlässt. Der 26-Jährige ist als Neuzugang bei Bayern München im Gespräch. Wenigstens 30 Millionen Euro erhoffen sich die Italiener von einem Verkauf.

Für den BVB ändert sich nicht viel. In Betracht kommt lediglich eine erneute Leihe. Doch das ist nicht im Interesse von Manchester United.

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Florian Först
Noch vor der Klopp-Ära ein Schwarzgelber geworden und gekommen, um zu bleiben. Dank sportlichen Höhen und Tiefen stets am emotionalen Limit, aber immer mittendrin statt nur dabei. Regelmäßig in Dortmund anzutreffen und für Analysen zu haben