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BVB in Deutschland nur 4. – Ausschüttung der UEFA für EM-Spieler an Clubs

Marcel Sabitzer
Foto: IMAGO

Nur noch eine Partie, nur noch das Finale am Sonntag zwischen Spanien und England, dann ist die EM 2024 beendet. Am Finale nimmt kein Spieler von Borussia Dortmund teil. Mit dem Scheitern der Niederlande im Halbfinale verabschiedete sich in Donyell Malen der letzte Borusse vom Turnier. Dennoch erhält Borussia Dortmund Millionen von der UEFA für die Teilnahme ihrer Spieler – allerdings weniger als die große Konkurrenz in Deutschland.



Insgesamt waren 620 Spieler für die EM 2024 von den 24 verschiedenen Verbänden nominiert. 140 Millionen Euro verteilt die UEFA nun an deren Clubs für die Zeit der Abstellung. Je länger ein Spieler mit seiner Nationalmannschaft im Turnier verblieb, desto höher fällt die Ausschüttung an den eigentlichen Arbeitgeber des Spielers aus.

Da die Clubs der Bundesliga zudem von der UEFA in die höchste Kategorie eingestuft wurde, was die Entschädigung pro Tag betrifft, profitieren viele Bundesligisten in Millionenhöhe von dieser Regelung. Branchenführer FC Bayern München ist dabei mal wieder die Nr. 1. Aber auch die Leipziger und der Deutsche Meister Bayer Leverkusen erhalten höhere Summen als der BVB für seine siebeneinhalb EM-Teilnehmer.

Siebeneinhalb, weil Ian Maatsen während des Turniers den Club wechselte. Für die neue Saison ist dann auch der neue Club von Ian Maatsen der Nutznießer dieser Ausschüttung.

Hier die Liste der Bundesliga-Clubs mit den meisten von der UEFA zu erhaltenden Gelder.

  1. FC Bayern München 3,28 Millionen
  2. Rasenballsport Leipzig 3,07 Millionen
  3. Bayer Leverkusen 2,80 Millionen
  4. Borussia Dortmund 2,45 Millionen
  5. VfL Wolfsburg 1,97 Millionen
  6. VfB Stuttgart 1,54 Millionen

Für den BVB hätte es sogar noch mehr Geld sein können. Einerseits natürlich, wenn die entsprechenden Nationalmannschaften länger im Turnier verblieben wären. Andererseits aber auch dann, wenn Emre Can und Ian Maatsen von ihren Nationaltrainern nicht erst später nachnominiert worden wären, dementsprechend geringe Zeit bei der EM 2024 weilten.

Salih Özcan
Foto: IMAGO

BVB profitiert von seinen EM-Fahrern – die Konkurrenz aber noch mehr

Übrigens erhalten in Deutschland sogar Zweitligisten Teile der Ausschüttung der UEFA. Als Schlusslicht dieser deutschen Rangliste der erhaltenen Gelder findet sich nämlich der 1. FC Kaiserslautern, dessen Tymoteusz Puchacz für Polen teilnahm. Immerhin 140.000 Euro bekommen die „Roten Teufel“ für dessen Anwesenheit bei der EM 2024 während der Gruppenphase.

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