Genau auf den Punkt drei Wochen ist es her. Borussia Dortmund beendete mit einem 2:0-Heimerfolg gegen die Namensvettern aus Mönchengladbach das Fußballjahr 2025. Am Freitag (9. Januar, 20:30 Uhr) eröffnet der BVB mit dem Gastspiel bei Eintracht Frankfurt die zweite Phase der Saison.
Die beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga sehen sich in dieser Spielzeit zum bereits zweiten Mal. Das erste Aufeinandertreffen endete dramatisch. In der zweiten Runde des DFB-Pokals lieferten sich Dortmund und Frankfurt einen harten Abnutzungskampf, der auch nach 120 Minuten noch nicht entschieden war. Erst das Elfmeterschießen lieferte den Sieger. Gregor Kobel parierte den Schuss von Farès Chaibi und stand nach einem 4:2 im Achtelfinale.
In der Geschichte der Bundesliga findet am kommenden Freitag das 105. direkte Duell zwischen beiden Vereinen statt. Die Gesamtwertung sieht die Schwarz-Gelben mit 51:32 Siegen bei 21 Unentschieden und einem Torverhältnis von 202:139 eindeutig vorne.
Mit dem 2:0-Heimsieg in der vergangenen Spielzeit beendeten die Hessen eine lange Durststrecke gegen Dortmund. Zuvor gelangen dem BVB in der Bundesliga sechs Erfolge und ein Unentschieden. Seit dieser Niederlage verlor die Borussia keine Bundesligapartie mehr an einem Freitagabend. In der laufenden Saison feierte sie zwei Siege (1:0 in Augsburg und 2:0 zu Hause gegen Mönchengladbach). Die SGE verlor an einem Freitag dagegen daheim mit 1:3 gegen Bayer Leverkusen.
BVB mit langer Erfolgsserie
Trotz Kritik an der Spielweise des Teams von Niko Kovač befindet sich Dortmund auf der Erfolgsspur. Nur eine (1:2 in München) der zurückliegenden 23 Begegnungen in der Bundesliga verlor die Borussia. Allein der FC Bayern steht in der Tabelle vor den Westfalen. Mit 32 Punkten nach 15 Spielen weisen die Westfalen die beste Zwischenbilanz seit sieben Jahren auf. In der Vorsaison standen zu diesem Zeitpunkt lediglich 25 Zähler auf der Habenseite, vier Niederlagen und Rang sechs.
Während der BVB mit nur zwölf Gegentreffern nach den Münchenern (11) ligaweit die zweitbeste Defensive aufweist, kassieren die Frankfurter regelmäßig Tore. Schon 30-mal mussten Michael Zetterer oder Kauã Santos die Kugel aus dem Netz fischen. Kein anderer Bundesligist erhielt mehr Gegentreffer als die Hessen.
Die Mainstädter netzten selbst aber ebenfalls 30-mal ein. Nur der FC Bayern (55) und Leverkusen (33) trafen häufiger als die Eintracht. Mit Jonathan Burkardt (8 Tore) fällt der erfolgreichste Goalgetter der SGE verletzungsbedingt aber monatelang aus.
