Drei Wochen Pause. Doch jetzt rollt in der Bundesliga wieder der Ball. Borussia Dortmund eröffnet mit dem Gastspiel bei Eintracht Frankfurt (9. Januar, 20:30 Uhr) Runde 16. Die Hausherren sinnen auf Revanche für die Schlappe im DFB-Pokal.
Das Elfmeterschießen musste herhalten, um einen Sieger zu küren. Nach spannenden 120 Minuten hatten sowohl Frankfurt als auch Dortmund jeweils einen Treffer erzielt. Bei der Entscheidung vom Punkt besaßen die Schwarz-Gelben nicht nur die besseren Nerven, sondern konnten sich auf Gregor Kobel (28) verlassen, der den Schuss von Farès Chaibi (23) parierte.
Gelingt der Eintracht nun die Revanche? Chef-Trainer Dino Toppmöller (45) verspürt „richtig große Lust auf das Spiel gegen Borussia Dortmund“, wie er am Donnerstag im Rahmen der Pressekonferenz vor der Partie kundtut.
Die Hessen haben in der Winterpause groß eingekauft und sich vor allem in der Offensive verstärkt. „Wir sind sehr froh über die Verpflichtungen. Sie geben uns Möglichkeiten in der Variation, wie wir spielen wollen“, betont Toppmöller. Arnaud Kalimuendo (23), Leihgabe von Nottingham Forest, werde im Kader stehen, kündigt der SGE-Coach an. Zweitliga-Torschützenkönig Younes Ebnoutalib (22), aus Elversberg gekommen, winkt dank seiner „Präsenz und Power“ sogar ein Platz in der Startelf.
„Kracher gegen den BVB“
Nun gastiert der Tabellenzweite erneut im Deutsche Bank Park. „Die Akkus sind voll und alle haben große Lust darauf, dass es endlich wieder losgeht“, ist Toppmöller voller Vorfreude auf den „Kracher gegen den BVB“.
Sein Gegenüber auf der Trainerbank hat sich in Frankfurt große Verdienste erworben. Niko Kovač (54) rettete die Hessen nicht nur vor dem Abstieg, sondern führte sie auch zum Sensationssieg im DFB-Pokalfinale 2018 gegen den FC Bayern München (3:1). Toppmöller zeigt sich beeindruckt von der Arbeit Kovačs beim BVB: „Dortmund hat unter Niko [Kovač; Anm. d. Red.] an defensiver Stabilität gewonnen, sie sind extrem fleißig.“
Der Eintracht-Trainer erinnert an das Pokal-Aus. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir in dieser Saison aufeinandertreffen“, sagt der 45-Jährige. „Wir haben noch eine Rechnung offen, im Pokalspiel waren wir mindestens auf Augenhöhe“, meint Toppmöller. Seine Prognose: „Ich erwarte einen guten Fight, wir müssen von Anfang an bereit sein und eine gute Power zeigen.“
