Seine Bilanz kann sich sehen lassen. In 83 Spielen lief Alexander „Alex“ Frei (heute 46) für Borussia Dortmund auf den Platz. Der Stürmer aus Basel traf 37-mal und bereitete 20 weitere Tore vor. Seit vielen Jahren schon steht der Schweizer an der Seitenlinie. Jetzt winkt ihm ein ein ganz besonderer Job.
Letztmals als Trainer wirkte Frei am 25. März 2024. Nach 28 Spielen gab er sein Amt beim FC Aarau aus der Challenge League ab. Zuvor coachte Frei den unterklassigen AS Timau Basel sowie den FC Basel, FC Wil 1900 und FC Winterthur. Nun steht er übereinstimmenden Medienberichten zufolge vor einem Comeback.
Der Rekordtorschütze der Schweizer „Nati“ (84 Länderspiele, 42 Treffer) gilt als einer der beiden Kandidaten für den Posten des U21-Nationaltrainers seines Landes. Ebenfalls im Rennen befindet sich Alessandro Mangiarratti (47), zuletzt im Amt bei Yverdon Sport. Die Entscheidung, wer den Job erhält, möchte der Schweizerische Fussballverband (SFV) noch in diesem Januar treffen. Amtsinhaber Sascha Stauch (51) war im November 2025 entlassen worden.
Nach Informationen des Nachrichtenportals nau.ch spreche „alles für den ehemaligen BVB-Mittelstürmer“, der beim FC Basel lange Zeit auch im Juniorenbereich tätig war. Doch fix sei bislang nichts, heißt es dort einschränkend.
Debüt im März?
Am 27. März tritt die U21-Nationalelf der Eidgenossen zu ihrem ersten Spiel in diesem Jahr an. In der EM-Qualifikation empfängt die Alpenrepublik die Färöer. Nach einer peinlichen 1:2-Niederlage im November 2025, die Strauch den Job kostete, steht die älteste SFV-Junioren-Auswahl bereits unter Zugzwang. Rang zwei in der Gruppe ist Pflicht, um zumindest die Chance auf eine Teilnahme an der EM 2027 in Serbien und Albanien aufrechtzuerhalten. Aktuell liegt das Team hinter Frankreich und den Färöer nur auf dem dritten Platz.
Sehr gut möglich, dass der Ex-BVB-Stürmer Frei im Duell mit den Färingern in gut zwei Monaten bereits in der Verantwortung steht.
