Nach dem 3:3 zum Jahresauftakt bei Eintracht Frankfurt hat Borussia Dortmund im ersten Heimspiel nach der Winterpause erneut drei Tore erzielt, gegen Werder Bremen diesmal aber nichts zugelassen und so einen 3:0-Erfolg eingefahren. Dass dabei nicht alles rund gelaufen ist, räumten die schwarz-gelben Protagonisten nach der Partie freilich auch ein.
„In der ersten Halbzeit sind wir schwer reingekommen“, sprach Gregor Kobel auf der Vereinshomepage einen holprigen Start an, war anschließend aber unter dem Strich alles andere als unzufrieden: „Trotzdem haben wir die wichtigen Momente gut wegverteidigt, vorne ein Standardtor gemacht und gehen mit 1:0 in die Pause – was super wichtig war, so wie das Spiel bis dahin gelaufen ist. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel sehr klar dominiert. Sie sind fast nicht mehr zu Chancen gekommen. Wir haben das sehr clever, einfach solide und erwachsen runtergespielt und dann wieder drei Tore geschossen.“
Ähnlich äußerte sich Julian Ryerson, der in seinem Statement die Fakten betonte: „Wir haben keine Gegentore kassiert und selbst wieder drei Tore geschossen. Insgesamt sind es also drei Punkte, und darüber sind wir glücklich.“
Nico Schlotterbeck mahnt Steigerungsbedarf an
Etwas differenzierter blickte mit Nico Schlotterbeck der Torschütze zum 1:0 auf die 90 Minuten: „Wir sind auf einem ordentlichen Weg, nicht auf einem perfekten. Wir haben gegen Frankfurt ein gutes Spiel gemacht, hatten heute in der ersten Halbzeit aber echt Probleme. Die zweite Halbzeit war dann souverän gespielt. Wir müssen schon noch ein paar Steps gehen, aber ich glaube, das machen wir in den nächsten Wochen.“
Darauf hofft sicherlich auch Trainer Niko Kovac, der das Auftreten seiner Elf in der ersten Halbzeit kritisierte und auch vom zweiten Durchgang nicht begeistert war: „In der zweiten Halbzeit war es besser, aber nicht gut. Wir haben aber das von mir erwünschte zweite Tor geschafft, um etwas Ruhe ins Spiel zu bekommen“, so der BVB-Coach, der dennoch und auch nach Abschluss der Hinrunde eine einigermaßen zufriedene Bilanz zieht: „Ich freue mich über den Sieg, auch wenn man nicht sagen kann: Es war etwas Großartiges. Jetzt haben wir nach der Halbserie einen recht ordentlichen Punktestand, müssen aber weiter hart arbeiten.“
