Quinten Timber steht schon seit langem auf der Liste von Borussia Dortmund. Bereits im November 2025 kamen erste Gerüchte über das Interesse des BVB an dem 24 Jahre alten Mittelfeldspieler auf. Jetzt hat der Profi von Feyenoord Rotterdam offenbar eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen.
In diesem Sommer endet Timbers Vertrag mit Feyenoord. Zu einer Verlängerung mochte er sich bislang nicht durchringen. Doch die Zusammenarbeit zwischen Spieler und Klub hält noch nicht einmal mehr diese kurze Zeitspanne. Mit seinem Trainer Robin van Persie (42) zoffte sich der achtmalige Internationale jüngst sogar in aller Öffentlichkeit.
„Wenn ich sehe, dass jemand nicht konsequent die richtige Einstellung in Trainingseinheiten und Spielen hat, dann entscheide ich mich für Spieler, die diese Einstellung haben. In dieser Hinsicht bin ich schon seit längerer Zeit mit Quinten unzufrieden“, zitiert der Kicker van Persie. Der Vize-Weltmeister von 2010 verbannte Timber auf die Ersatzbank und entzog ihm obendrein die Kapitänsbinde.
Van Persie weiter: „Wenn man über einen längeren Zeitraum aus irgendeinem Grund nicht die nötige Leistung bringt, hat das Konsequenzen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es zu einer Lösung kommt.“ Die Lösung ist offenbar ein Vereinswechsel. Im Sommer 2025 baggerte Bayer Leverkusen an Timber, der jedoch in Rotterdam blieb.
Seit Juli 2022 in Rotterdam
Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Der 24-jährige Niederländer mit Wurzeln in Curaçao packt seine Koffer und schließt sich nach Informationen von Transfer-Guru Fabrizio Romano Olympique Marseille an. Der BVB geht demnach wie auch Lazio Rom leer aus.
Der ehemalige U17-Europameister war im Juli 2022 für 7,4 Millionen Euro vom FC Utrecht zu Feyenoord Rotterdam gewechselt. Seitdem absolvierte er 125 Partien, in denen er 21 Treffer erzielte. Das Portal transfermarkt.de legt seinen aktuellen Wert auf 25 Millionen Euro fest. Da Timbers Vertrag in den Niederlanden jedoch in wenigen Monaten ausläuft, dürfte OM nicht gar so tief in die Vereinskasse greifen müssen.
