Jürgen Klopp ist begeistert von ihm. Als „fantastischen Spieler“ adelte der 58 Jahre alte Ex-Coach von Borussia Dortmund und Liverpool einst Christian Pulisic (27). Den US-Amerikaner trainierte er einst für kurze Zeit beim BVB.
In Klopps letzter Saison bei den Schwarz-Gelben durfte sich der damals noch 16 Jahre junge Pulisic bei den Profis zeigen. „Oh, mein Gott. Wow!“, schwärmte der Meister-Coach von den Darbietungen des Youngsters. Im Januar 2016 debütierte der Offensiv-Akteur mit 17 Jahren in der Bundesliga. Bereits 2017 gewann er die Wahl zum US-Fußballer des Jahres.
Es folgten weitere 126 Pflichtspiele im Dress des BVB, in denen Pulisic 19 Treffer erzielte und 26 weitere vorbereitete. Für 64 Millionen Euro wechselte er 2019 zum FC Chelsea. In London lief es jedoch mehr schlecht als recht für den flinken Dribbelkünstler. Besonders mit Thomas Tuchel (52), der gerade bis 2028 als Englands Nationaltrainer verlängert hat, kam er nicht zurecht und verlor seinen Stammplatz. Auch unter Tuchels Nachfolgern Graham Potter (50) und Frank Lampard (47) wartete der frühere Dortmunder auf den endgültigen Durchbruch.
Wiedergeburt in Mailand
Im Sommer 2023 flüchtete Pulisic geradezu nach Mailand. Sein Marktwert war auf rund 20 Millionen Euro gesunken. Der Wechsel nach Italien erwies sich als Glücksfall – für Spieler und Verein. Bei den Rossoneri etablierte sich der US-Amerikaner als unumstrittener Stammspieler, ist mit der AC Milan bis 2027 vertraglich verbunden – mit Option auf ein weiteres.
Seine Bilanz in Mailand mit 42 Treffern und 25 Assists in 120 Partien hat zahlreiche Interessenten auf den Plan gerufen. Nach Informationen von Teamtalk ist des wiedererstarkte Manchester United an Pulisic dran. Transfer-Experte Nicolò Schira weiß auf X zu berichten, dass auch Klopps Ex-Verein Liverpool den 27-Jährigen im Visier habe.
Pulisic selbst sei in Mailand zufrieden, heißt es. Er würde gerne bei den Rossoneri bleiben, zeige sich aber verwundert, dass der Verein noch keine Gespräche mit ihm aufgenommen habe.
