Für Borussia Dortmund lief es zuletzt gar nicht gut. Von den letzten drei Pflichtspielen gegen Bayer Leverkusen vor heimischer Kulisse gewannen die Schwarz-Gelben nicht ein einziges. Am Samstag (11. April, 15:30 Uhr) nimmt der BVB einen neuen Anlauf, den Negativlauf zu stoppen.
Die Vorzeichen stehen äußerst günstig, das Unterfangen auch umzusetzen. In der aktuellen Spielzeit verloren die Westfalen in der Bundesliga nur zwei Begegnungen – und die gegen den FC Bayern München (1:2/2:3). Lediglich zwei Niederlagen nach 28 Runden hatte die Borussia in der höchsten deutschen Spielklasse nur 1965/66 auf dem Konto. Vor sechs Jahrzehnten lagen die Dortmunder mit ihrer Ausbeute noch an der Spitze. Am Saisonende reichte es aber „nur“ zur Vize-Meisterschaft, da der TSV 1860 München noch vorbeizog.
Vor 60 Jahren quälte sich Bayer 04 Leverkusen in der zweitklassigen Regionalliga West als 14. gerade so zum Klassenerhalt. Der Vorsprung zum ersten Absteiger VfB Bottrop betrug gerade einmal zwei Zähler (nach der alten Zwei-Punkte-Regelung).
Seit dem Aufstieg der Werkself in die Bundesliga im Jahre 1979 hielten sich die Rheinländer im Oberhaus. Dortmund und Leverkusen trafen seither 93-mal aufeinander. Mit 38:31 Siegen bei 24 Unentschieden und einem Torverhältnis von 155:140 liegt der BVB vorne. Daran ändern auch die jüngsten direkten Duelle im Signal Iduna Park nichts. Im Achtelfinale des aktuellen DFB-Pokals gewann Bayer mit 1:0. In der vergangenen Bundesliga-Saison siegte Leverkusen mit 3:2 – nach einem 1:1 im Vorjahr. Der letzte Heimsieg gelang der Borussia im August 2022. Marco Reus gelang nach zehn Minuten der Treffer des Tages.
In der BayArena kehrten sich die Kräfteverhältnisse in den vergangenen Jahren jedoch um. Von den jüngsten fünf Gastspielen gewannen die Westfalen vier. Eine Partie endete mit einer Punkteteilung.
BVB prächtig in Form
Die aktuell prächtige Verfassung des BVB unterstreichen zwei weitere Zahlen. Mit 28 Punkten stellen die Schwarz-Gelben noch vor dem FC Bayern (26) das beste Team der Rückrunde. Zudem netzten die Dortmunder Profis in allen 13 Bundesliga-Spielen des Jahres 2026 mindestens zweimal ein – ein in der Historie einmaliger Jahresbeginn.

Leverkusen ist seit sechs Begegnungen im Oberhaus ungeschlagen (2 S, 4 U) – unter Berücksichtigung der Nachholpartie beim Hamburger SV. In der Tabelle kommen die Rheinländer jedoch nicht von der Stelle. Als Sechster liegen sie vier Punkte hinter den Plätzen, die zur Teilnahme an der Champions League berechtigen.
