Elversberg mit neuem Führungs-Duo: Book-Vertrauter jetzt auf dem Weg zum BVB?

Seit wenigen Wochen ist er im Amt. Nils-Ole Book (40) löste bei Borussia Dortmund Sebastian Kehl (46) als Sportdirektor ab. Der gebürtige Beckumer unterschrieb einen Vertrag bis 2029. Nun könnte er Verstärkung von seinem alten Klub SV Elversberg erhalten.

Der Zweitligist hat sich neu aufgestellt. Josef Welzmüller (36/Technischer Direktor) und Christian Weber (42/Sportdirektor) ziehen bei den Saarländern nun die Fäden.

Diese Personalentscheidung könnte sich auch auf den BVB auswirken. Aktuell leitet David Blacha (35) die Lizenzspielerabteilung der SVE. Kommissarisch hatte er bei den Saarländern zudem Books Aufgaben als Sportdirektor übernommen. Diese gehen nun an Weber über.

Für Blacha könnte dadurch jetzt der Weg zurück zu Borussia Dortmund frei sein. In seiner Jugend schnürte er neun Jahre lang seine Fußballschuhe für die Westfalen, gewann 2007 mit den B-Junioren und 2009 mit den A-Junioren die Deutsche Vizemeisterschaft. Meldungen über einen Wechsel zum BVB kamen erstmals vor wenigen Tagen auf.

Book und Blacha bestens bekannt

Einer Meldung von Sport1 zufolge scheint der Abgang Blachas nach der Inthronisation des Duos Welzmüller/Weber näher zu rücken. Der frühere Zweitliga-Profi (77 Einsätze für Ahlen, Sandhausen und Osnabrück) gilt als enger Vertrauter Books und könnte nun an der Seite des neuen BVB-Sportdirektors wirken. Zwar könne der Bundesligazweite dem 35-Jährigen keinen konkreten Posten anbieten, wie es in dem Bericht heißt, doch man „würde ihn sehr gerne an Books Seite stellen“. Der Job als Lizenzspielerleiter etwa ist in Dortmund aktuell nicht vergeben.

Ole Book und David Blacha
Foto: IMAGO

Book und Blacha, die auch gemeinsam Sport treiben, beobachteten in Elversberg gemeinsam potenziellen Neuzugänge. So fanden sie in der Regionalliga Südwest bspw. Younes Ebnoutalib. Im Januar 2025 holten sie den heute 22 Jahre alten Stürmer für ganze 50.000 Euro vom FC Gießen zur Sportvereinigung. Nur ein Jahr später zog dieser für acht Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt weiter.

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