Premier League International Cup: BVB zieht mit 2:0 gegen Real Sociedad ins Finale ein

Mit einer sehr jungen Mannschaft, einem Mix zwischen U23 und U19, hat Borussia Dortmund am Mittwochabend das Finale des Premier League International Cups erreicht. Der schwarz-gelbe Nachwuchs setzte sich gegen Real Sociedad San Sebastian mit 2:0 durch und trifft nun im Endspiel am 13. Mai auf niemand geringeres als Real Madrid.

Der BVB war von Anfang an die aktivere Mannschaft und kam früh durch Mathis Albert, Tom Faust und Tony Reitz zu ersten Gelegenheiten, agierte insgesamt aber zu wenig zwingend. Letzteres galt noch mehr für die Basken, die BVB-Keeper Aaron Held nur vor der Pause einmal prüften, insgesamt aber harmlos blieben.

Das gleiche Bild setzte sich im zweiten Durchgang fort bis in der 67. Minute der von Reitz sehr gut in Szene gesetzte Taycan Etcibasi frei vor San Sebastians Schlussmann Theo Folgado cool blieb und zum 1:0 für die Borussia einnetzte. Obwohl San Sebastian nun eigentlich gefordert war, geriet das Dortmunder Tor nicht wirklich in Gefahr. Stattdessen war es dem eingewechselten Ousmane Diallo vorbehalten, in der Schlussminute nach eigener Balleroberung mit dem Treffer zum 2:0 für die Entscheidung zu sorgen.

Lob von Broich und Hirschnagl

Nach dem Erfolg herrschte beim BVB natürlich Zufriedenheit vor. Thomas Broich äußerte sich in seiner Funktion als Sportlicher Leiter im Nachwuchsleistungszentrum auf der Vereinshomepage lobend über den Auftritt: „Die Jungs haben das sehr gut gemacht. Über 90 Minuten haben wir immer wieder fußballerisch überzeugt und intensiv verteidigt. Wir waren komplett in unserer Spielidee, mehr kann ich gar nicht sagen.“

Felix Hirschnagl
Foto: IMAGO

Trainer Felix Hirschnagl sprach seinen Schützlingen ebenfalls ein Kompliment aus, insbesondere auch mit Blick auf den im Schnitt älteren Gegner: „Wenn ich mir die Startelf des Gegners anschaue, waren dort viele Spieler aus dem 2005er-Jahrgang dabei, also schon richtige Männer. Daher, Hut ab, mit wie viel Herz unsere Jungs verteidigt und die Duelle angenommen haben. Trotzdem haben sie mit ihrer Art und Weise das Spiel an sich gerissen. Natürlich gab es Momente, in denen wir uns durchbeißen mussten. Zwar waren wir sehr offensivstark aufgestellt, dennoch waren alle bereit zu leiden und zu arbeiten.“

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