Bundesliga-Konkurrenz für den BVB – Auch RB Leipzig wirbt um Fisnik Asllani

Die Spekulationen darüber, dass Serhou Guirassy Borussia Dortmund in diesem Sommer nach zwei Jahren im schwarz-gelben Trikot wieder verlassen könnte, reißen nicht ab. Während nach Fenerbahce Istanbul aktuell auch Aston Villa Interesse am BVB-Torjäger nachgesagt wird, gilt für den Fall der Fälle weiterhin Fisnik Asllani als heißer Nachfolgekandidat – bei dem die Borussia allerdings nicht konkurrenzlos ist.

Asllani, der nach einer erfolgreichen Leihsaison in der 2. Bundesliga bei der SV Elversberg in der abgelaufenen Spielzeit auch eine Klasse höher durchgestartet ist und mit zehn Toren sowie neun Vorlagen in 33 Bundesliga-Spielen seinen Anteil daran hat, dass die TSG Hoffenheim 2026/27 in der Europa League starten darf, soll inzwischen auch in den Überlegungen von RB Leipzig eine Rolle spielen.

Nach Informationen der BILD gab es zwischen den Roten Bullen und Asllani bereits erste Gespräche, die allerdings noch nicht wirklich konkret waren. So soll das Thema auch deshalb nicht heiß sein, weil Leipzig mit Romulo und Conrad Harder über zwei erst vor einem Jahr verpflichtete Mittelstürmer von gehobenem Format verfügt, zudem mit Samba Konaté ein vielversprechendes Talent auf seine Chance lauert. Denkbar allerdings, dass Leipzig in Erwartung einer durch die Champions League erhöhten Belastung noch einen hochkarätigen Angreifer hinzuholt, zumal Harder in seiner ersten Saison nur bedingt zu überzeugen wusste.

Ausstiegsklausel bei 30 Millionen Euro

In Dortmund wird man sicherlich genau verfolgen, ob und in welchem Umfang Leipzig die Bemühungen um Asllani intensiviert. Ebenso, ob sich das seit Monaten kolportierte Interesse des FC Barcelona am kosovarischen Nationalstürmer bestätigt.

Fisnik Asllani
Foto: IMAGO

Schließlich will der BVB darauf vorbereitet sein, sollte Guirassy in den nächsten Wochen mit einem Wechselwunsch vorstellig werden. Angesichts einer Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro wäre Asllani auch eine unter wirtschaftlichen Aspekten passende Alternative, sollte der Guineer für eine ähnliche oder eine noch höhere Summe Dortmund den Rücken kehren wollen.

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