Samuele Inacio sieht seine Zukunft beim BVB – Lob für Niko Kovac

Auch wenn mit Ausnahme von Gianluigi Donnarumma im Tor nur eine U21 nominiert war, feierte Samuele Inacio vor einer Woche beim 1:0-Sieg in Luxemburg doch ein kurzes Debüt in der A-Nationalmannschaft Italiens und setzte seine rasante Entwicklung der letzten Monate fort. Nun hat der 18-Jährige etwas Zeit, den um ihn entstandenen Hype zu verarbeiten. Inacio zeigt sich in diesem Zusammenhang bodenständig.

Gegenüber der Sport BILD macht Inacio so deutlich, dass trotz Spekulationen unter anderem um das Interesse italienischer Top-Klubs ein Wechsel in diesem Sommer keine Option ist. „Ich möchte weiter beim BVB bleiben und wichtiger Teil des Klubs werden. Es ist der beste Ort für mich, um mich weiter zu verbessern. Auf und neben dem Platz“, so der Offensivmann, der in der abgelaufenen Bundesliga-Saison seine ersten sieben Profi-Einsätze verzeichnete und an den letzten vier Spieltagen sogar stets in der Startelf stand.

Für die erhaltene Chance, sich zu zeigen und in der Bundesliga Fuß zu fassen, ist Inacio dankbar. Allen voran Trainer Niko Kovac, für den der Youngster nur lobende Worte findet: „Niko ist der beste Trainer, den ich in meiner Karriere bislang hatte. Weil er so häufig mit mir gesprochen hat und mir gesagt hat, wo ich mich verbessern muss, zum Beispiel wie ich mich verhalten muss, wenn ich den Ball selbst nicht habe. Niko hat dafür gesorgt, dass ich die beste Version von mir zeigen kann.“

Herzensentscheidung für Italien

Während man beim BVB guter Dinge sein darf, dass der vor zwei Jahren aus dem Nachwuchs von Atalanta Bergamo verpflichtete Inacio seine Entwicklung weiter fortsetzt, fungiert der 1,76 Meter große Rechtsfuß in Italien als Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft nach nun drei verpassten WM-Endrunden in Folge.

Samuele Inacio
Foto: Getty Images

Dabei hatte und hat Inacio die Möglichkeit, dank seines Vaters auch für Brasilien zu spielen. Die Entscheidung, für die Squadra Azzurra aufzulaufen, fiel allerdings trotz des Werbens des brasilianischen Verbandes schnell und wird sich wohl auch nicht mehr ändern: „Ich habe beide Pässe. Ich fühle mich aber mehr als Italiener, weil ich dort geboren wurde, weil ich dort aufgewachsen bin – und weil meine Fußball-Karriere dort begonnen hat. Für mich ist es die beste Entscheidung, für Italien zu spielen.“

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