Welche Dortmund-Stars könnten bei der WM an Wert gewinnen?

BVB-Transfer-News: Welche Dortmund-Stars könnten bei der WM an Wert gewinnen?

Borussia Dortmund wird bei der WM 2026 stark vertreten sein – 11 Spieler wurden in verschiedene Kader berufen. Nur wenige Vereine schicken mehr Spieler zum Turnier als die Schwarzgelben, die hoffen, dass ihre Stars auf der internationalen Bühne glänzen können.

Einige Dortmunder Spieler werden für ihre jeweiligen Nationalmannschaften regelmäßig zum Einsatz kommen – darunter solche, die mit ihren Teams tief ins Turnier vordringen könnten. Deutschland gilt laut den aktuellen WM-2026-Wettquoten als Titelkandidat, was bedeutet, dass Spieler wie Nico Schlotterbeck viele Möglichkeiten haben könnten, sich zu beweisen.

Das ist ganz im Sinne des BVB – besonders bei Spielern, die das Interesse anderer Vereine geweckt haben. Starke Auftritte zweier Stars könnten Dortmunds Position in Transferverhandlungen stärken und ihm bessere Chancen geben, Interessenten abzuwimmeln oder deutlich höhere Ablösesummen zu erzielen.

Felix Nmecha

Felix Nmecha
Foto: IMAGO

Felix Nmecha hat zwar erst im März 2026 einen neuen Vertrag bei Dortmund bis Juni 2030 unterschrieben, doch der 25-Jährige zieht das Interesse von Premier-League-Klubs auf sich – darunter Manchester United und Manchester City. Die neue Vertragsverlängerung treibt Dortmunds Preisvorstellung bereits nach oben, gute WM-Auftritte würden sie noch weiter steigen lassen.

Trainer Julian Nagelsmann lobte den Mittelfeldspieler nach seiner Nominierung für den deutschen Endkader, und nach seinem Auftritt beim 4:0-Sieg gegen Finnland bezeichnete Lothar Matthäus Nmecha als einen der besten Box-to-Box-Spieler der Welt. Nach seiner Rückkehr von einer Knieverletzung hat er einen Platz im 26-Mann-Kader gesichert – die Chancen, bei der WM regelmäßig zu spielen, stehen gut.

Nagelsmann räumte ein, dass Nmecha nicht automatisch als erster Mittelfeldspieler gesetzt ist. Angelo Stiller vom VfB Stuttgart, Pascal Groß und Leon Goretzka konkurrieren ebenfalls um einen Platz neben Aleksandar Pavlović. Sollte Nmecha jedoch in der Startelf stehen, käme das Dortmund in möglichen Transfergesprächen zugute.

Vorstandschef Lars Ricken hat bereits betont, dass Nmecha ein zentraler Baustein für die Zukunft des Vereins ist und man keine Absichten hege, ihn zu verkaufen. Eine starke WM könnte jedoch bedeuten, dass Dortmund potenziell 100 Millionen Euro fordern könnte – was Interessenten entweder abschrecken oder dem BVB das Dreifache dessen einbringen würde, was sie 2023 für den Mittelfeldspieler gezahlt haben.

Julian Ryerson

Julian Ryerson
Foto: IMAGO

Während Nmecha bei Deutschland nicht automatisch als Starter gilt, kann Julian Ryerson seinen Stammplatz in der norwegischen Nationalmannschaft eher als gesichert betrachten. Der 42-fache Nationalspieler zeigte beim 3:1-Sieg gegen Schweden seine Offensivqualitäten und bereitete zwei Treffer vor.

Ståle Solbakkens Team gilt als Geheimfavorit des Turniers, was Ryerson die Möglichkeit geben könnte, sich bis tief in die K.-o.-Runde zu beweisen. Das kommt Dortmund sehr gelegen, angesichts des offenbar vorhandenen Interesses an ihrem Spieler.

Der 28-Jährige soll das Interesse von Barcelona und Manchester United geweckt haben. Obwohl Ricken betont hat, Ryerson nicht abgeben zu wollen, läuft sein Vertrag noch zwei Jahre. Ein herausragendes Turnier könnte Dortmund in die Lage versetzen, noch mehr als die kolportierten 30 Millionen Euro in diesem Sommer zu fordern und potenzielle Käufer zu einem deutlich höheren Aufpreis zu zwingen.

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