Nach den anhaltenden Gerüchten um einen möglichen Abgang von Serhou Guirassy beschäftigt sich Borussia Dortmund offenbar bereits mit möglichen Alternativen. Dabei rückt Hoffenheims Fisnik Asllani immer stärker in den Fokus des BVB.
Borussia Dortmund beschäftigt sich offenbar intensiv mit einer Verpflichtung von Fisnik Asllani. Wie die vereinsnahen Ruhr Nachrichten berichten, gilt der Angreifer der TSG Hoffenheim intern als bevorzugte Lösung für den Fall, dass Serhou Guirassy den BVB im Sommer verlassen sollte. Die Zukunft des Torjägers bleibt derzeit offen. Vor allem aus der Türkei reißen die Spekulationen um einen Wechsel zu Fenerbahce nicht ab.
Nach Informationen türkischer Medien sollen zeitnah Gespräche zwischen den Vereinen stattfinden. Eine Einigung gibt es nach Angaben von Guirassys Management allerdings noch nicht. „Um das klarzustellen: Es wurde keinerlei Einigung jeglicher Art erzielt“, erklärte Guirassys Bruder und Berater Karamba kürzlich gegenüber Sky. Zudem stellte er klar: „Serhou prüft derzeit seine Optionen für die nächste Saison. Jede Behauptung eines mündlichen Deals ist schlichtweg nicht wahr.“
Unabhängig davon bereitet sich Dortmund offenbar auf verschiedene Szenarien vor. Laut Ruhr Nachrichten haben die Verantwortlichen um Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book Asllani als Wunschkandidaten ausgemacht. Book kennt den 23-Jährigen noch aus gemeinsamen Zeiten bei der SV Elversberg, wo er dessen Entwicklung aus nächster Nähe verfolgen konnte.
Guirassy-Zukunft entscheidet über Asllani-Transfer zum BVB
Für den BVB könnte ein Transfer finanziell durchaus stemmbar sein. Asllani verfügt über eine Ausstiegsklausel, die es Champions-League-Teilnehmern ermöglicht, ihn für rund 30 Millionen Euro aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag in Hoffenheim herauszukaufen.

Der Offensivspieler machte in der vergangenen Bundesliga-Saison mit 19 Scorerpunkten auf sich aufmerksam und weckte damit auch das Interesse weiterer Vereine. Wie die BILD berichtet, soll unter anderem RB Leipzig bereits Gespräche mit dem Angreifer geführt haben.
Für Dortmund könnte die Personalie daher zu einem Wettlauf gegen die Zeit werden. Solange die Zukunft von Guirassy ungeklärt ist, dürfte der BVB zwar abwarten. Gleichzeitig wächst jedoch das Risiko, dass sich ein Konkurrent die Dienste von Asllani sichert. Fest steht: Die Borussia möchte Guirassy nach Möglichkeit halten. Sollte es dennoch zu einem Abschied kommen, scheint der Nachfolgeplan bereits zu stehen. Fisnik Asllani rückt jedenfalls immer stärker in den Fokus der Schwarz-Gelben.

