Millionen-Verlust fast perfekt: So viel kassiert der BVB für Duranville

Borussia Dortmund steht kurz vor der Trennung von Julien Duranville. Der Belgier wechselt offenbar nach Lyon – für den BVB wird der Transfer zum millionenschweren Verlustgeschäft.

Die Zeit von Julien Duranville bei Borussia Dortmund neigt sich dem Ende entgegen. Wie Sky berichtet, haben sich der BVB und Olympique Lyon auf einen Transfer des belgischen Offensivspielers verständigt. Für die Dortmunder wird der Abschied allerdings zu einem teuren Verlustgeschäft.

Nach Informationen von Sky überweist Lyon eine fixe Ablöse von 5,5 Millionen Euro für den 20-Jährigen. Durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen könnte die Summe auf insgesamt bis zu 8,5 Millionen Euro steigen. Zudem soll sich Dortmund eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent gesichert haben. Damit bleibt der Bundesligist deutlich unter der Summe, die er selbst im Januar 2023 investiert hatte.

Damals überwiesen die Schwarz-Gelben rund 13 Millionen Euro an den RSC Anderlecht, um eines der vielversprechendsten Talente Belgiens zu verpflichten. Die Erwartungen waren entsprechend hoch, nachdem sich der BVB im Werben um Duranville gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt hatte. Auf dem Platz konnte der Flügelspieler die Hoffnungen jedoch nie erfüllen. Immer wieder warf ihn Verletzungspech zurück, sodass er in drei Jahren lediglich 27 Pflichtspiele für die Dortmunder Profis absolvierte. Dabei gelangen ihm ein Tor und eine Vorlage.

BVB-Hoffnung Duranville erfüllte die Erwartungen nie

Auch die Leihe zum FC Basel in der Rückrunde der vergangenen Saison brachte nicht den erhofften Durchbruch. Für die Schweizer kam Duranville in 17 Pflichtspielen zum Einsatz und verbuchte zwei Treffer sowie einen Assist. Eine langfristige Perspektive in Dortmund konnte er sich damit nicht erarbeiten.

Julien Duranville
Foto: IMAGO

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung mit Blick auf die Vorschusslorbeeren, die Duranville einst erhielt. Bayern-Trainer Vincent Kompany, der den Belgier bereits in Anderlecht trainierte, sagte vor zwei Jahren über ihn: „Ich hatte das Glück, mit ihm in Anderlecht zusammenarbeiten zu können, als er 15, 16 Jahre alt war. Ich habe ihm zum Debüt gegen Club Brügge verholfen, als er gerade 16 wurde. Wir haben sofort seinen Einfluss erkannt, er hat das Spiel verändert. In diesem Alter ist so etwas sehr selten.“

Aus Dortmunder Sicht blieb dieses Versprechen unerfüllt. Statt als kommender Superstar geht Duranville nun als Spieler, der die hohen Erwartungen nie erfüllen konnte.

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