Borussia Dortmund könnte sich eine überraschende Chance auf Markus Krösche eröffnen. Eine brisante BVB-Blausel beim Eintracht-Sportvorstand sorgt nun für neue Spekulationen.
Die Zukunft von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt bleibt trotz seines jüngsten Bekenntnisses zum Klub ein heiß diskutiertes Thema. Nachdem der Sportvorstand ein lukratives Angebot der AC Mailand ausgeschlagen hat, sind nun neue Details zu seinem Vertrag bekannt geworden – und die könnten vor allem bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern für Aufmerksamkeit sorgen.
Wie die Sport Bild berichtet, verfügt Krösche in seinem bis 2028 laufenden Vertrag über eine besondere Ausstiegsklausel. Diese soll jedoch nicht für jeden Interessenten gelten. Demnach könnten lediglich ausgewählte Spitzenvereine von der Regelung Gebrauch machen. Neben dem FC Bayern und Borussia Dortmund sollen auch mehrere Topklubs aus der Premier League Zugriff auf die Klausel haben. Krösche soll zudem übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits in der Vergangenheit auf der Kandidatenliste des BVB gestanden haben.
Besonders brisant: Die Option kann offenbar bereits im Januar 2027 aktiviert werden. Die fällige Ablösesumme soll dabei vergleichsweise gering ausfallen. Laut den Berichten wäre dann lediglich eine Summe „im unteren einstelligen Millionenbereich“ zu zahlen.
BVB und FC Bayern könnten von Krösche-Klausel profitieren
Dass Krösche grundsätzlich offen für eine neue Herausforderung ist, zeigen die jüngsten Gespräche mit der AC Mailand. Am Ende entschied sich der 45-Jährige jedoch gegen einen Wechsel nach Italien. Dennoch werden die Verhandlungen als deutliches Signal gewertet. So schreibt die Sport Bild: „Auch wenn der Deal nicht zustande kam, zeigen die Verhandlungen, dass der gebürtige Hannoveraner grundsätzlich bereit zu sein scheint für den nächsten Schritt in seiner Manager-Karriere.“

Auch deshalb wird zunehmend bezweifelt, dass der Frankfurter Erfolgsmanager langfristig bei der Eintracht bleibt. Nach Informationen von Florian Plettenberg möchten die Hessen zwar unbedingt mit ihrem Sportvorstand verlängern, doch eine Einigung scheint derzeit nicht in Sicht. Der Sky-Reporter erklärte: „Daran glaube ich persönlich aber nicht. Man ist sich bei Weitem nicht einig. Es gibt derzeit auch keine fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen Krösche und der SGE.“
Für die kommende Saison bleibt Krösche zwar in Frankfurt und soll erneut wichtige Transferentscheidungen treffen. Mittelfristig könnte die spezielle Klausel jedoch dafür sorgen, dass sich die Wege trennen. Ob dann Borussia Dortmund, der FC Bayern oder ein englischer Topklub den Zuschlag erhält, dürfte spätestens im Winter 2027 für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

