Guirassy vor BVB-Abschied? Dortmund legt wohl Schmerzgrenze fest

Nach neuen Gesprächen zwischen Borussia Dortmund und Fenerbahce nimmt der Poker um Serhou Guirassy offenbar Fahrt auf. Der BVB soll dem türkischen Topklub angeblich inzwischen seine Mindestforderung für einen möglichen Transfer mitgeteilt haben.

Bei Borussia Dortmund könnte in den kommenden Wochen Bewegung in die Personalplanung für den Angriff kommen. Im Mittelpunkt steht dabei Serhou Guirassy, dessen Zukunft beim BVB weiterhin offen ist. Nach Informationen des türkischen Journalisten Yagiz Sabuncuoglu haben Vertreter von Fenerbahce ihre Gespräche mit Dortmund zuletzt intensiviert.

Demnach soll BVB-Sportdirektor Ole Book dem türkischen Spitzenklub bereits die finanzielle Schmerzgrenze für einen möglichen Transfer des Stürmers mitgeteilt haben. Nun wartet der Bundesligist offenbar auf eine Rückmeldung aus Istanbul. Zuletzt war von einer geforderten Ablösesumme in Höhe von rund 40 Millionen Euro die Rede. Fenerbahce soll sich nach den Gesprächen zunächst Bedenkzeit erbeten haben.

Zuvor kursierten Berichte, wonach der Klub versucht habe, den Preis auf etwa 25 Millionen Euro zu drücken. Guirassy besitzt zwar eine Ausstiegsklausel über 35 Millionen Euro, diese greift allerdings nur bei einer begrenzten Anzahl internationaler Topvereine. Fenerbahce zählt nicht zu diesem Kreis, weshalb Dortmund in den Verhandlungen den Preis frei festlegen kann.

Verpflichtet der BVB Asllani, wenn Guirassy geht?

Dass der BVB grundsätzlich gesprächsbereit ist, hatte Ole Book bereits vor einigen Wochen angedeutet. Zwar sei Guirassy mit seinen Toren ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und ein Verkauf nicht geplant, bei einem außergewöhnlichen Angebot würde der Verein einen Transfer dennoch prüfen.

Serhou Guirassy
Foto: IMAGO

Der 30-Jährige steht in Dortmund noch bis 2028 unter Vertrag. Im Sommer 2024 war er dank einer Ausstiegsklausel für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum BVB gewechselt. Seitdem erzielte der Nationalspieler Guineas 60 Tore und bereitete weitere 15 Treffer in 69 Pflichtspielen vor.

Parallel arbeitet Borussia Dortmund bereits an möglichen Alternativen für den Fall eines Abgangs. Als Wunschlösung gilt weiterhin Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim, auch wenn die Gespräche nach aktuellem Stand noch nicht entscheidend vorangeschritten sein sollen. Ob es tatsächlich zu einem Wechsel Guirassys nach Istanbul kommt, bleibt derzeit offen.

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