Barca-Wechsel fast fix: Wie der BVB Adeyemi ersetzen kann

Manuel Behlert

Der Wechsel von Karim Adeyemi von Borussia Dortmund zum FC Barcelona sollte in den kommenden Tagen, nachdem der Medizincheck absolviert ist, über die Bühne gehen. 

Die Fixsumme, die die Dortmunder erhalten, liegt bei über 20 Millionen Euro. Damit kann man zwar nicht im obersten Regal shoppen gehen, aber diese Summe ermöglicht es dem BVB, einen neuen Spieler für die Offensive zu holen. Oder zwei.

Denn vorher hat auch Julian Brandt den Klub verlassen. Es muss nachgelegt werden, die Offensive benötigt neue Impulse und mehr Breite, aber auch Klasse in der Spitze.

Doch was genau kann Dortmund machen? Wir haben den ein oder anderen möglicherweise passenden Spieler unter die Lupe genommen.

BVB benötigt zwei verschiedene Spielertypen

Es dürfte generell Einigkeit darüber herrschen, dass die Dortmunder selbst ohne einen Abgang von Guirassy zwei Spielertypen benötigen. Und zwar einen kreativen Spieler, der im letzten Drittel den Unterschied machen kann und einen Spieler, der über viel Tempo verfügt. Im Prinzip sucht man schon die Profile, die man mit Brandt und Adeyemi abgegeben hat oder abgeben wird. Nur im Idealfall in einer leicht anderen Ausprägung, formbar und im Endeffekt konstanter.

Das klingt erst einmal logisch, ist aber gar nicht spontan einfach zu finden und zu bezahlen. Der Markt ist schon jetzt überhitzt, die Dortmunder müssen also auch Leihgeschäfte in Erwägung ziehen oder aber Spieler finden, die vielleicht nur noch ein Jahr Vertrag haben. Das ist die große Aufgabe für Ole Book und seine Kollegen.

Ole Book
Foto: Getty Images

Welche Namen für den BVB interessant werden könnten

Es gibt nun einige Spieler, die in den Planungen des BVB eine Rolle spielen könnten. Ein sehr spannendes Talent im Offensivbereich wäre Ethan Nwaneri, der aktuell beim FC Arsenal spielt, zuletzt an Marseille verliehen war. Hier könnte die Möglichkeit einer erneuten Leihe bestehen. Nwaneri ist flexibel einsetzbar und bringt viel mit, um sich auf hohem Niveau zu beweisen. Ein anderer junger Spieler ist Konstantinos Karetsas, der in Genk spielt. Der 18-Jährige wird von vielen Klubs umworben und wird entsprechend nicht günstig.

Klar ist: Zwei Topspieler wird Dortmund eher nicht kaufen können. Ein größerer Transfer ist aber auf jeden Fall drin. Hier könnte der mehrfach von Stuttgart umworbene Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki eine Rolle spielen, Seine Qualitäten sind umfassend, er ist sehr dynamisch, hat viel Zug zum Tor, bringt eine gute Technik mit.

Interessant wäre sicher auch der Name Fabio Vieira. Für ihn fordert Arsenal 15-20 Millionen Euro und seine Saison beim HSV war absolut brillant. Er zeigte, dass er für größere Aufgaben gut und gerne zu haben ist.

Auf dem Flügel hält sich hartnäckig die Option Mikey Moore. Er könnte von Tottenham ausgeliehen werden und das gegen eine eher geringe Gebühr, was dem BVB ermöglichen würde, auf einer anderen Position umso mehr auszugeben. Eine Leihe von Alejandro Garnacho vom FC Chelsea wäre unter Umständen auch machbar.

Nach einer Saison mit vielen Verletzungssorgen wäre auch Malick Fofana, der aktuell für Lyon spielt, ein Thema. Er stand schon einmal unter anderem beim FC Bayern auf der Liste, wirklich konkret wurde es damals aber nicht. Bei ihm würden Restzweifel aufgrund der langen Ausfallzeit natürlich eine Rolle spielen.

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