Nach seinem Traum-Debüt für Borussia Dortmund sorgt Takato Yamamoto bereits für große Begeisterung. Auch BVB-Trainer Niko Kovac schwärmt vom 18-jährigen Japaner und macht ihm Hoffnung auf mehr.
Takato Yamamoto hat bei seinem ersten Einsatz im Trikot von Borussia Dortmund direkt einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der 18 Jahre alte Japaner überzeugte beim 3:1-Testspielsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen mit einer starken Leistung, erzielte ein sehenswertes Tor und erhielt anschließend großes Lob von Trainer Niko Kovac.
Der Youngster, der zunächst für die U23 eingeplant ist und per Leihe mit Kaufoption von Gamba Osaka zum BVB wechselte, wurde zur Halbzeit eingewechselt und brachte sofort Schwung ins Dortmunder Offensivspiel. Bereits beim Führungstreffer von Serhou Guirassy war Yamamoto entscheidend beteiligt, ehe er in der Schlussphase nach einem gelungenen Zusammenspiel selbst zum 3:1-Endstand traf. Mit einer präzisen Flanke per Außenrist setzte er später sogar noch ein weiteres Highlight, auch wenn Guirassy den Ball nur an die Latte setzte.
Kovac zeigte sich nach dem Spiel gegenüber der WAZ entsprechend angetan vom Debüt des japanischen U19-Nationalspielers. „Da waren schon einige gute Sachen dabei. Und nicht nur ihr, sondern ich hab genau hingeschaut und viel Brauchbares gesehen. Das wird uns Freude machen, erstmal sicherlich in der zweiten Mannschaft. Aber das heißt nicht, dass die Tür nach oben zu ist. Im Gegenteil.“
BVB-Trainer Kovac schwärmt von Yamamoto
Der BVB-Coach hatte Yamamoto zuvor kaum kennenlernen können. „Ich habe ihn das erste Mal am Donnerstag gesehen. Ich kannte ihn vorher auch nicht“, verriet Kovac nach der Partie.

Auch für Yamamoto selbst war der Wechsel nach Dortmund ein besonderer Schritt. Vor wenigen Tagen hatte der Mittelfeldspieler noch erklärt: „Ich kann es immer noch kaum glauben. Borussia Dortmund – so ein großer Klub. Es ist das erste Mal, dass ich Japan verlasse, alles hier ist neu für mich. Aber ich bin bereit. Ich will jeden Tag lernen und besser werden. Und ich werde alles geben, um dieses Vertrauen zurückzuzahlen.“
Sein gelungener Einstand weckt bei vielen Fans bereits Erinnerungen an Shinji Kagawa. Der frühere Publikumsliebling war 2010 ebenfalls aus Japan nach Dortmund gewechselt und entwickelte sich anschließend zu einem der prägenden Spieler der Meistermannschaften unter Jürgen Klopp. Ob Yamamoto einen ähnlichen Weg einschlagen kann, bleibt abzuwarten. Sein Traum-Debüt dürfte seine Chancen, sich auch für höhere Aufgaben zu empfehlen, jedoch deutlich verbessert haben.

