Karetsas-Mutter enthüllt möglichen Grund für BVB-Schock

Borussia Dortmund sorgt sich um Konstantinos Karetsas nach dessen Zusammenbruch in der Champions League. Nun spricht die Mutter des BVB-Youngsters über die mögliche Ursache.

Nach dem beunruhigenden Zwischenfall um Konstantinos Karetsas gibt es neue Erkenntnisse zum Gesundheitszustand des BVB-Neuzugangs. Der 18-Jährige war beim 3:2-Erfolg von Borussia Dortmund gegen den FC Villarreal in der Champions League plötzlich zusammengebrochen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben seiner Mutter könnte Flüssigkeitsmangel die Ursache gewesen sein.

Irena Kitsinis erklärte gegenüber der belgischen Zeitung Het Nieuwsblad: „Die Durchblutungsstörungen waren offenbar auf Dehydrierung zurückzuführen.“ Karetsas konnte die Klinik mittlerweile wieder verlassen. Dort war der griechische Nationalspieler nach seinem Zusammenbruch eingehend untersucht worden.

Der Vorfall hatte sich während der ersten Hälfte der Partie gegen Villarreal ereignet. Nach einem Sprint signalisierte Karetsas in der 23. Minute, dass etwas nicht stimmte. Medizinisches Personal kümmerte sich umgehend um den Youngster, der anschließend vom Platz getragen wurde. Seine Mutter eilte aus der VIP-Loge zu ihrem Sohn und begleitete ihn ins Krankenhaus.

Karetsas fehlt dem BVB gegen Paderborn

Inzwischen ist die erste Erleichterung bei der Familie groß. „Kos konnte das Krankenhaus verlassen, was eine große Erleichterung ist. Im Verein ist man sehr vorsichtig und will durch verschiedene Tests alle Möglichkeiten ausschließen“, sagte Kitsinis. Auch beim BVB möchte man kein Risiko eingehen. Sportdirektor Ole Book hatte bereits am Donnerstag betont, dass weitere medizinische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Es laufen weitere Untersuchungen, wir wollen der Sache ganz genau auf den Grund gehen“, erklärte der ehemalige Profi.

Konstantinos Karetsas
Foto: IMAGO

Für das Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr) kommt ein Einsatz des 30-Millionen-Euro-Neuzugangs deshalb nicht infrage. Dortmund stellt die vollständige Genesung des Youngsters in den Mittelpunkt und will erst nach Abschluss der Untersuchungen weitere Einschätzungen abgeben.

Ganz auf Fußball verzichten muss Karetsas am Wochenende offenbar dennoch nicht. Am Sonntag möchte der in Genk geborene Grieche seinen ehemaligen Klub besuchen. „Er kommt auf jeden Fall zum Spiel KRC Genk gegen KAA Gent“, kündigte seine Mutter an.

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