Ein Offensivspieler von Borussia Dortmund liefert bei seinem Klub Woche für Woche ab, bleibt bei der Nationalmannschaft seines Heimatlandes aber weiterhin außen vor.
Fabio Silva muss weiterhin auf sein Comeback bei Portugal warten. Dabei läuft es für den 24-Jährigen auf Vereinsebene aktuell blendend: In seinen ersten fünf Pflichtspielen für Borussia Dortmund gelangen ihm bereits vier Treffer, hinzu kommt eine Vorlage. Trotz dieser überzeugenden Form findet der Angreifer bei Portugal derzeit keine Berücksichtigung.
Fast zwei Jahre liegt der bislang einzige Länderspieleinsatz von Fabio Silva mittlerweile zurück. Am 18. November 2024 durfte der Stürmer erstmals für den Europameister von 2016 auflaufen. Beim Auftaktspiel der UEFA-Nations-League-Gruppenphase gegen Kroatien wurde er eingewechselt und stand 19 Minuten auf dem Platz, ohne an einem Tor beteiligt zu sein. Portugal gewann die Partie mit 1:0. Rund 680 Tage nach diesem kurzen Debüt wartet Fabio Silva also immer noch auf seinen zweiten Einsatz im Nationaltrikot – und das, obwohl er inzwischen wieder für den Kader nominiert wurde.
BVB-Star Fabio Silva fehlt Portugal
Wie die portugiesische Zeitung „A Bola“ berichtet, fehlt der Name des Dortmunders bereits zum zweiten Mal in Folge im Team rund um Superstar Cristiano Ronaldo. Damit steht fest: Fabio Silva wird auch das anstehende Duell gegen seinen Klubkollegen Julian Ryerson verpassen, nachdem er zuvor schon gegen Wales pausieren musste. Neben ihm muss auch Bruno Fernandes die Partie gegen Norwegen von der Tribüne aus verfolgen. Bei dem Star von Manchester United soll allerdings eine Verletzung vorliegen.

Ganz verloren ist die Hoffnung auf ein baldiges Comeback für Fabio Silva aber noch nicht. Da die aktuelle Länderspielpause noch etwas länger andauert, stehen für Portugal im Anschluss an das Spiel gegen Norwegen zwei weitere Partien auf dem Programm: zunächst gegen Dänemark, danach erneut gegen die Norweger. Beide Termine bieten dem Offensivspieler von Borussia Dortmund eine realistische Chance, endlich wieder das Trikot seines Landes überzustreifen und seine starke Form auch international unter Beweis zu stellen.
