Waldemar Anton ist beim BVB längst zum Leistungsträger geworden. Nun äußert sich der Abwehrspieler zu seiner Zukunft in Dortmund.
Bei Borussia Dortmund könnte eine wichtige Personalie schon bald auf die Agenda rücken. Obwohl Waldemar Anton noch bis 2028 an den BVB gebunden ist, soll der Klub eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Innenverteidiger anstreben. Neben Torhüter Gregor Kobel zählt der 30-Jährige offenbar zu den Spielern, deren Zukunft die Dortmunder Verantwortlichen frühzeitig klären möchten.
Anton selbst macht aus seinen weiteren Plänen allerdings noch ein Geheimnis. Gegenüber den Ruhr Nachrichten betonte er lediglich: „Ich fühle mich wohl und bin sehr glücklich in Dortmund“. Weitere Aussagen zu einer möglichen Verlängerung vermied er. „Mehr kann ich dazu nicht sagen. Alles, was danach kommt, wird man in Zukunft sehen.“
Argumente für eine weitere Zusammenarbeit hat Anton in den vergangenen Monaten reichlich gesammelt. Seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart nach Dortmund im Sommer 2024 entwickelte sich der Abwehrspieler zu einer festen Größe. Mittlerweile übernimmt er auch zunehmend Verantwortung und führte den BVB bereits mehrfach als Kapitän aufs Feld. Vor allem seine Konstanz und körperliche Verfassung zeichnen ihn aus.
BVB-Star Anton verrät sein Fitness-Geheimnis
Dafür legte Anton selbst während der kurzen Sommerpause die Grundlage. Statt nach der zurückliegenden Saison vollständig abzuschalten, hielt er seinen Körper bewusst auf Betriebstemperatur. „Ein Schlüssel war, dass ich für mich gesagt habe, dass ich nicht so viel Pause mache, sondern ein bisschen weitertrainiere“, erklärte der Nationalspieler.

Wie wertvoll Anton auch auf internationaler Bühne sein kann, zeigte er beim 2:0 Deutschlands gegen Serbien. Über die gesamte Spielzeit stabilisierte der Dortmunder die Defensive und zeigte sich insbesondere mit dem Pressing zufrieden. „Ich kann mich an keine Phase erinnern, in der sie den Ball hatten“, bilanzierte er anschließend.
Kurzzeitig mussten sich die Dortmunder allerdings Sorgen um ihren Dauerbrenner machen. Nach einem Tritt von Luka Jovic auf die Achillessehne ging Anton mit Schmerzen zu Boden. Ein vorzeitiges Ende seines Einsatzes war jedoch nicht nötig. Nach der Begegnung konnte er Entwarnung geben: „Alles okay, Gott sei Dank“. Damit setzte Anton seine konstanten Auftritte auch im DFB-Trikot fort – und lieferte weitere Argumente dafür, warum Dortmund offenbar über eine Zusammenarbeit über 2028 hinaus nachdenkt.

