Nach der Länderspielpause bangt Borussia Dortmund um Julian Ryerson. Ein Ausfall gegen Werder Bremen würde den BVB vor ein Personalproblem stellen.
Die Personalsituation in der Defensive könnte Borussia Dortmund vor dem Duell mit Werder Bremen vor einige Probleme stellen. Besonders hinter dem Einsatz von Julian Ryerson steht derzeit ein Fragezeichen. Der Norweger kehrte vorzeitig von seiner Nationalmannschaft nach Dortmund zurück und könnte dem BVB am 9. Oktober fehlen.
Grund dafür sind Rippenprobleme, die Ryerson während der Länderspielphase zu schaffen machten. Bereits gegen Portugal war für den 28-Jährigen nach 66 Minuten Schluss. Im anschließenden Duell mit Wales versuchte er es erneut, musste diesmal jedoch schon nach rund 16 Minuten vom Feld. Nationaltrainer Staale Solbakken lieferte anschließend eine Erklärung für die Beschwerden: „Er hat in einem der ersten Zweikämpfe einen Schlag abbekommen.“
Immerhin deutet laut kicker derzeit wenig darauf hin, dass Dortmund länger auf Ryerson verzichten muss. Für die Begegnung mit Bremen könnte es dennoch eng werden. Trainer Niko Kovac würde damit ein wichtiger Bestandteil seiner Mannschaft fehlen. Der Außenverteidiger zeichnet sich vor allem durch seine hohe Laufbereitschaft und seine offensive Unterstützung aus.
BVB gegen Werder Bremen: Diese Optionen hat Kovac
In der Bundesliga-Saison 2025/26 bereitete er beeindruckende 15 Treffer vor. Seit seinem Wechsel von Union Berlin im Januar 2023 absolvierte Ryerson bereits 150 Pflichtspiele im BVB-Trikot. Kovac muss sich deshalb mit möglichen Alternativen beschäftigen. Kaua Prates verfügt bislang über wenig Erfahrung auf höchstem Niveau, während Ramy Bensebaini erst spät von seiner Nationalmannschaft zurückkehrt.

Auch Maximilian Beier ist eine Option, obwohl der Offensivspieler nicht ursprünglich für diese Position vorgesehen ist. Eine wichtige Rolle dürfte deshalb Daniel Svensson zukommen. Der Schwede überzeugt insbesondere mit taktischem Verständnis, Einsatzbereitschaft und defensiver Zuverlässigkeit.
Graham Potter, Svenssons Trainer in der schwedischen Nationalmannschaft, hob dessen Vielseitigkeit zuletzt ausdrücklich hervor: „Das Besondere an Daniel ist, dass er intelligent ist. Egal, wo man ihn auf dem Platz einsetzt, er kommt damit klar und kann seine Stärken ausspielen.“ Sollte Ryerson tatsächlich ausfallen, müsste Kovac seine Defensive somit neu ordnen. Gerade die begrenzte Auswahl auf den Außenpositionen macht die Personalie vor dem Bremen-Spiel besonders brisant.

